„Sansibar“ oder Worpswede

+
Das Ehepaar Brinker zieht es nach Sylt. ▪

NACHRODT-W‘WERDE ▪ Da soll noch einer sagen, die Rennerder, die von Natur aus eher als „ruhig“ gelten, zöge es nicht auch einmal in den Trubel und zu den Reichen und Schönen dieser Welt.

Bettina und Burghard Brinker werden nämlich Ende September ein paar schöne Tage auf der Insel Sylt verbringen. Allerdings zieht sie weder der Reichtum noch die Schönheit der Inselgäste an. Vielmehr die Schönheit der nordfriesischen Insel selbst. Im vergangenen Jahr war das Ehepaar Brinker das erste Mal auf Sylt. Beide verliebten sich sofort in die Insel.

Und ihr Urlaub begann eigentlich schon mit einem „Highlight“. Und das war die Fahrt mit dem Autozug über den Hindenburgdamm, der mitten durch das Wattenmeer führt und die Stadt Niebüll auf dem Festland mit Sylt verbindet. Die Fahrt habe rund eine dreiviertel Stunde gedauert, „war aber fantastisch“, so das Ehepaar. Auf der Insel selbst sind die Brinkers viel spazieren gegangen. „Aber vorher haben wir ‘mal so richtig ausgeschlafen“, verrät Burghard Brinker. Das Ehepaar ist zwar mit dem Fahrzeug angereist, ließ es aber am Festland stehen. „Auf Sylt braucht man kein Auto“, sagen beide. „Wir haben alles zu Fuß gemacht.“ Und die Naturschönheiten der Insel haben sie ausgiebig genossen. Ein Besuch Westerlands stand natürlich auch auf dem Programm. Dort habe man abends in der Fußgängerzone sitzen und auch mal ein Eis essen können. „Bei uns in Rennerde“, so dass Ehepaar schmunzelnd, „ist das nicht so wirklich möglich“. Nach ihrem letztjährigen Besuch geht es nun wieder nach Nordfriesland. Und wieder auf die Insel. Lang schlafen, viel spazieren gehen und in der Fußgängerzone von Westerland ein Eis essen. Aber in diesem Jahr wollen sie auch einmal in die „Sansibar“. „Jetzt nicht wegen der Promis“, sagt Burghard Brinker. „Einfach ´mal gucken“. Gar nicht neugierig, wer denn da so an der Theke sitzt? Doch, ein bisschen schon, oder?

Lotte Glasow und Ehemann Horst verschlug es ebenfalls nach Norddeutschland. Allerdings nicht ganz in den hohen Norden. Das Ehepaar machte in diesem Jahr Urlaub im Künstlerdorf Worpswede in Niedersachsen. Ausschlaggebend war ein Vorschlag der Tochter des Ehepaares, Susanne Hahne. Sie ist als Pädagogin am Burggymnasium tätig und hält sich aus beruflichen Gründen öfter einmal in Worpswede auf.

In diesem Jahr folgte ihr das Ehepaar Glasow und war von dem kleinen Ort sofort begeistert. Sie sind sich jetzt schon sicher: „Da fahren wir auf jeden Fall noch einmal hin und verbringen dort unseren Urlaub“. Beide hoben die wunderbare Landschaft hervor, die Worpswede umgibt. Insbesondere das Teufelsmoor hat es beiden angetan.

Worpswede beschreibt das Ehepaar als einen Ort, an dem man einmal so richtig die Seele baumeln lassen kann. Während Ehemann Horst viel Fahrrad fährt, widmet sich Ehefrau Lotte ganz ihrem Hobby, dem Lesen. Und für das nächste Jahr steht Worpswede schon auf dem Urlaubsplaner. ▪ hb

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare