Großes Hallo für die I-Männchen / Begrüßungs-Programm in Wiblingwerde wird nachgeholt / Für jede Klasse ein Maskottchen

Einschulung in Nachrodt und Wiblingwerde

+
Ziemlich viel los in der Aula der Grundschule Nachrodt. „Da halte ich mir mal lieber die Ohren zu“, könnte sich das i-Männchen gedacht haben.

Nachrodt-Wiblingwerde - „In der Schule geht es rund, alles ist ganz kunterbunt.“ Nur draußen... da war es grau und grauer. Das hat es seit 20 Jahren in Wiblingwerde nicht gegeben: Regen am Einschulungstag. Improvisationstalent war gefragt.

Während die Eltern die liebevoll gebastelten Schultüten in durchsichtige Müllbeutel hüllten und die feinen neuen Sandalen der Kinder gegen wasserabweisende Wanderschuhe tauschten, herrschte in der Schule zunächst Ratlosigkeit. 

Wo sollte man nur mit den ganzen Kindern und Eltern nach dem Schulgottesdienst hin? Und so wurde ein Klassenraum kurzerhand leer geräumt. Darin war es dann allerdings ziemlich eng. 

Während die 13 kleinen Erstklässler im Höhendorf gespannt in der ersten Reihe Platz nahmen, bauten sich davor die „Großen“ der Schule auf. 

"Leider können wir davon fast nichts zeigen"

Sie hatten sich zur Begrüßung ein buntes Programm überlegt. „Leider können wir davon fast nichts zeigen. Wir werden das aber im Laufe der Woche nachholen, sodass sich die Erstklässler auf manch eine Überraschung freuen dürfen“, erklärte der stellvertretende Schulleiter Florian Rosenthal. 

Aber ganz ohne Begrüßung und Lieder sollten die Kinder auch nicht in ihre Klasse geschickt werden. „Alle Kinder lernen lesen“ konnten die i-Männchen nach ein paar Takten sogar fleißig mitsingen. 

Einschulungsfeier in Nachrodt und Wiblingwerde

Klassenlehrerin der 1c ist Anne Haßenpflug. Maskottchen ist der Rabe. Ein Himmelreich für die Aula. Da waren sich alle Mamas und Papas, Omas und Opas, Paten, Lehrer und Betreuer in der Nachrodter Grundschule einig. 

Dass es draußen „schüttete“, machte kaum etwas aus – vor allem den allerwichtigsten Personen nicht. 38 Mädchen und Jungen wurden gestern an der Ehrenmalstraße eingeschult. 

Höhepunkt war das fröhliche Stabpuppenspiel

Die Kinder der 3a und 3b hatten den Gottesdienst vorbereitet, der in der evangelischen Kirche stattfand. Höhepunkt war aber später das fröhliche Stabpuppenspiel, das die Viertklässler für die i-Männchen spielten und sangen. Darin ging es um Neo, das Eichhörnchen. Es kommt in die Waldschule und hat mächtig viel Angst davor. Neo trifft die Ente, die gut schwimmen kann, die Eule, die gut fliegen kann, den großen Braunbären, der sowieso vor nichts Angst hat, und den Igel, der mit seinen Stacheln piksen kann. 

Aber keiner kann alles. Und keiner muss alles können. „Nur in kleinen Schritten kommen wir ans Ziel. Lernen soll Freude machen, denk daran“, so die gesungene Mutmach-Variante. Da ging es den aufgeregten i-Männchen schon viel besser. 

Yvonne Wiedemeyer ist Klassenlehrerin der 1a. Maskottchen ist der Bär. Julia Edelmann ist Klassenlehrerin der 1b mit dem kleinen Esel als Maskottchen, der sogleich seinen ersten großen Auftritt hatte.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare