Großes Interesse an öffentlicher Fraktionssitzung

UWG: Vier neue Mitglieder in einer Woche

+
Wurde herzlich aufgenommen: Christiane Lange (2.v.r.) bei der UWG-Sitzung.

Nachrodt-Wiblingwerde - Die UWG im stürmischen Aufwind: Drei Nachrodt-Wiblingwerder traten am Mittwochabend im Rahmen der öffentlichen Fraktionssitzung in die Wählergemeinschaft ein.

„Und mit Christiane Lange, die als Ratsfrau zu uns kommt, begrüßen wir gleich vier neue Leute in einer Woche“, strahlte Petra Triches, Fraktionssprecherin der UWG.

„Großes Interesse auf kleinen Stühlen“, so könnte man die Veranstaltung titeln, denn die Gäste tummelten sich in einer Klasse der Grundschule Nachrodt. „Bequem“ waren auch die Themen nicht, denn die muntere Diskussion drehte sich unter anderem um die Bürgermeisterwahl, um den Gemeindeentwicklungsplan, die „Daseinsberechtigung“ der Gemeinde, um das anstehende Dokumentenmanagementsystem für die Verwaltung, um Abwassergebühren und um die Breitbandentwicklung.

Dabei war auch immer wieder Bürgermeisterin Birgit Tupat gefragt, die ebenfalls zu Gast war und gern „Rede und Antwort“ stand. Auf die Frage, wo denn die „gefährlichsten Löcher der Gemeinde seien“, nannte Birgit Tupat den Immobilienbestand.

Großes Interesse gab es an der öffentlichen Fraktionssitzung.

40 Jahre sei man froh gewesen, dass kein Geld dafür im Haushalt gestanden habe, „aber irgendwann holt einen das ein.“ Wenn das Amtshaus als Verwaltungssitz erhalten bleiben solle, dann könne man eventuell auf städtebauliche Mittel hoffen, auf 80 Prozent Zuschüsse. Bei der Rastatt dagegen „haben wir eine Million Euro im Haushalt, aber ich glaube nicht, dass wir damit am Ende sind.“ Eine Expertenanalyse zur Gastronomie, Standort und Entwicklung könne erste Erkenntnisse bringen.

Apropos Erkenntnisse: Die Schönheit der Gemeinde, ihre Wanderwege und der Charme für den Tourismus sollen, wenn es nach der UWG-Versammlung geht, bekannter gemacht werden.

Mehr Ideen dürften am Dienstag ab 18 Uhr bei der Auftaktveranstaltung für den Gemeindeentwicklungsplan in der Rastatt auf den Tisch kommen. Jeder Bürger ist dazu willkommen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare