Nachrodt-Wiblingwerde räumt auf

Altöl in der Natur entsorgt

Kinder nach vorne! Auch kleine Hände können schon etwas bewirken. Da stellte sich Bürgermeisterin Birgit Tupat gerne in die zweite Reihe.

Nachrodt-Wiblingwerde - Da staunte das Schulkind nicht schlecht: Altölkanister im Straßengraben. Doch nicht nur dieser Müllfund ärgerte die vielen Ehrenamtler.

Mit Handschuhen, Müllgreifern und blauen Müllsäcken ausgestattet machten sich am Samstag in Nachrodt und Wiblingwerde zahlreiche fleißige Helfer auf den Weg um die Doppelgemeinde zu säubern. Dazu aufgerufen hatte Bürgermeisterin Birgit Tupat. Die freute sich nicht nur über zahlreiche Vereins- und Verbandsvertreter, sondern besonders über viele Bürger, die sich an der Aktion „Nachrodt Wiblingwerde räumt auf“, beteiligten.

Gute Beteiligung

Aufgeräumt wurde fast überall in der Doppelgemeinde. Während sich der unachtsam am Straßenrand entsorgte Müll im Dorf Wiblingwerde und im Neubaugebiet am Niggenhuser Hof und Richtung Wörden in Grenzen hielt, ärgerten sich die Ehrenamlichen Helfer über die vielen leeren Kaffee- und Getränkebecher sowie den Verpackungsmüll einer Fastfood-Kette, der besonders an den Hauptverkehrsstraßen entsorgt wurde. Müll der auf gar keinen Fall etwas in der Natur zu suchen hat, fanden die Umweltfreunde in der Brachtenbeck. Hier wurden mehrere mit Altöl befüllte Kanister entsorgt. Neben dem TV Wiblingwerde, dem Reitverein Haste, dem Heimatverein, dem DLRG, dem TuS Nachrodt, dem Bürgerbusverein und dem Verein Kulturschock beteiligten sich auch zahlreiche Anwohner, und Mitarbeiter des Amtshauses an der Aktion.

Müllsäcke

Viele prall gefüllte Müllsäcke kamen am Samstag zusammen, die in der kommenden Woche vom Baubetriebshof abgeholt werden. Nach getaner Arbeit hatte Birgit Tupat zu Leckereien vom Grill an das Feuerwehrgerätehaus in Wiblingwerde eingeladen. Hier wurden die ehrenamtlichen Helfer von Mitgliedern der Feuerwehr versorgt. Die Getränke und das Grillgut wurden vom Inhaber der Nachrodter Edeka Filiale Kai Kantimm gesponsert.

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