Kulturschock-App mit Push-Nachrichten / Tickets für Zoff

Thorsten Kühn entwickelt neues Angebot

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Thorsten Kühn hat die App für den Kulturschock entwickelt.

Nachrodt-Wiblingwerde - Ein Ping. Ein kleines Fenster öffnet sich. „Heute ist die Lenneterrasse geöffnet.“ Und schon wissen alle Bescheid. Alle, die die neue Kulturschock-App haben. Entwickelt hat sie Thorsten Kühn.

„Ich habe ein bisschen rumgebastelt, mich eingelesen und dann ging es relativ einfach“, erzählt der junge Nachrodter, der Ende Juli die erste Version der Kulturschock-App „auf den Markt“ gebracht hat. 

Eigentlich, so die Idee, sollten nur Kurznachrichten wie eben besagte Lenneterrassen-Öffnung verschickt werden. „Jetzt haben wir die Sache aber weiter ausgebaut. Man kann nicht nur Infos bekommen, sondern auch Vorschläge für Künstler oder Events einreichen oder zum Beispiel Karten für den Auftritt von Zoff bestellen.“ 

Aktuell 24 Mitglieder 

Dies geht dann nicht direkt über die App, sondern über eine Klick-Weiterleitung auf die Homepage. Zum App-Start gibt es aktuell 24 Kulturschock-Mitglieder und interessierte Nachrodter, die das neue Angebot nutzen. 

Aber natürlich soll sich „die Geschichte“ rumsprechen und sehr viele Menschen begeistern. „Im Moment ist die kostenlose App nur für Android verfügbar“, erzählt Thorsten Kühn, der beruflich als EDV-Techniker arbeitet – aber in der Netzwerktechnik, nicht als Programmierer. 

Dennoch reizt es ihn sehr, für den Kulturschock weiter in die Materie einzusteigen und eben diese zu verfeinern. Und so wird auch die Optik noch verbessert, denn auf dem Tablet und auf den unterschiedlichsten Smartphones sieht das App-Angebot im Moment noch nicht überall gleich gut aus. 

"Wir gehen mit der Zeit"

„Teilweise sieht es noch komisch aus“, schmunzelt Thorsten Kühn. Aber auch das möchte der junge Mann bald im Griff haben. „Wir gehen mit der Zeit, das ist immer wichtig“, freut sich Ronny Sachse als Kulturschock-Vorsitzender über die App. 

„Man kann sehr schnell Informationen weiterleiten, besonders durch die Push-Benachrichtigungen. Für weitere Anregungen sind wir natürlich sehr dankbar.“ Übrigens: Die Eintrittskarten für das Konzert mit Zoff am 9. Dezember sind im Moment nur über den Online-Shop erhältlich. „Ich hoffe, dass der Vorverkauf in der kommenden Woche auch in den Geschäften startet“, sagt Ronny Sachse. 

Ersten 100 Karten schon weg 

Die ersten 100 Karten sind aber jetzt schon weg. „Faxen machen“, „Lisa“, „Gimme Gummi“, „Letmathe“ oder natürlich „Sauerland“ sind Titel, ohne die in den 80er Jahren kaum eine ordentliche Fete denkbar gewesen wäre. 

Und natürlich freut sich Ronny Sachse über einen gelungenen Coup. „Wir hatten ja bisher viel Kabarett oder Comedy und auch mal Covermusik, aber so ein Rockkonzert ist schon eine echte Premiere für uns.“

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