Hoffnung auf „Leader“ für Vorraum Lennehalle

Vom Stiefkind zum Schmuckstück

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Einladend ist er aktuell nicht, der Vorraum der Lennehalle. Das könnte sich bald ändern.

Nachrodt-Wiblingwerde - Am 17. April tagt das Entscheidungsgremium: Dann entscheidet sich, ob der Vorraum der Lennehalle vom Stiefkind zum Schmuckstück werden kann.

Wenn während der „Leader“-Sitzung, die um 18 Uhr in der Grundschule Nachrodt beginnt, das Okay gegeben wird, kann die Gemeindeverwaltung als Projektträger mit Ideen-Unterstützung von Heinz Even (TuS Nachrodt), Christian Pohlmann (Gartenbad) und Ronny Sachse (Kulturschock) die Verwandlung des Vorraums in Angriff nehmen. Andere Vereine haben sich nicht gemeldet.

Mit dem Förderprogramm Leader können innovative Projekte und Aktionen gefördert werden. Einige davon gibt es bereits in der Doppelgemeinde: die Defibrillatoren für drei Dörfer beispielsweise, die Aktion „miteinander essen, füreinander da sein“ oder auch der Krimi „Mörderisches Nachrodt.“

Hofft auf ein erfolgreiches Projekt: Heinz Even.

Die Chancen, dass nun auch der Raum, der den Charme früherer Tage hat, bald nicht nur aufgehübscht, sondern auch mit Leben gefüllt wird, sind nicht schlecht, freut sich Bürgermeisterin Birgit Tupat. Christian Pohlmann bringt das große Thema Ernährung ins Rennen. Eine Ernährungsberaterin und Heilpraktikerin möchte Kurse – Ernährungsberatung bei Adipositas oder Rheuma beispielsweise oder gesunde Ernährung für Kinder – längerfristig anbieten.

Der TuS, der kein Vereinsheim hat, möchte unter anderem Übungsleitersitzungen, Infoveranstaltungen mit Demonstrationen von neuen Kleigeräten für den Sport, Lehrgänge und Erste-Hilfe-Kurse dort durchführen. Ziel ist also eine vielfältige Nutzung mit neuem Küchenbereich, Beamer und Leinwand. Der Förderanteil beträgt bis zu 65 Prozent der Projektkosten. Der Eigenanteil von 35 Prozent kann über Eigenmittel oder Spenden erbracht werden.

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