Jahresergebnis fällt um 860.000 Euro besser aus

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Nachrodt-Wiblingwerde - Gute Nachrichten hatte Kämmerin Gabriele Balzukat am Montagabend für den Gemeinderat: Das Finanzergebnis des Jahres 2014 wird voraussichtlich deutlich besser ausfallen als angenommen.

Von Volker Griese

Bei der Aufstellung des Haushaltsplanes für das Jahr 2014 war die Kämmerin noch davon ausgegangen, dass am Ende von Betrag von knapp 2,2 Millionen Euro fehlen würde. Die Entwicklungen im Laufe des Jahres waren jedoch anders als von der Finanzexpertin im Amtshaus vorausgesagt.

Mittlerweile geht sie davon aus, dass die Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben nur rund 1,3 Millionen Euro groß sein wird. „Das Ergebnis fällt voraussichtlich um 860.000 Euro besser aus. Zurückzuführen ist das sicherlich auf die erhöhten Gewerbesteuereinnahmen, aber auch auf erhöhte Zuweisungen durch den Bund und das Land“, nannte Bürgermeisterin Birgit Tupat in der Ratssitzung die Gründe für die verbesserte Finanzsituation der Gemeinde.

Tatsächlich sind die Einnahmen, die die Gemeinde im Jahr 2014 aus Steuern und ähnlichen Abgaben erzielt hat, um rund 287.000 Euro höher ausgefallen als geplant.

Die Gewerbesteuer schlägt hier mit einer Mehreinnahme in Höhe von rund 114.000 Euro zu Buche, der Gemeindeanteil aus der Einkommensteuer fällt sogar um fast 200.000 Euro höher aus als vorhergesagt.

Nur bei der Grundsteuer B (- 19.000 Euro) sowie bei Kompensationsleistungen und dem Familienlastenausgleich (- 16.000 Euro) schneidet die Gemeinde schlechter ab.

Zudem konnte die Gemeinde 200.000 Euro aus der Schulpauschale des Landes als Einnahme verbuchen, die im Haushaltsansatz überhaupt nicht vorgesehen war.

Die Gemeinde hat aber auch selbst ihren Beitrag dazu geleistet, dass das Jahresergebnis für 2014 deutlich besser ausfällt als zunächst errechnet. Die Personalaufwendungen fallen beispielsweise um rund 200.000 Euro geringer aus als geplant und auch die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen fallen um gut 250.000 Euro geringer aus als die Kämmerin bei der Aufstellung des Haushaltsplanes erwartet hat.

Verbindlich ist das Jahresergebnis noch nicht, denn Kämmerin Gabriele Balzukat konnte bei der Berechnung noch nicht in allen Fällen auf belastbares Zahlenmaterial zurückgreifen.

Das am Montag vorgelegte Papier war vielmehr eine vorläufige Hochrechnung, in der Beträge in der Größenordnung von fast 580.000 Euro nur errechnet und noch nicht gebucht sind. Bis die Kämmerin den endgültigen Jahresabschluss für das Jahr 2014 vorlegen dürfte noch einige Zeit ins Land gehen.

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