Müll verlässt die Gemeinde auf vielen Wegen

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Sperrmüll wird in der Gemeinde kostenlos entsorgt. Allerdings muss man diesen Service extra bestellen.

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Die Gemeinde und der Zweckverband für Abfallbeseitigung (ZfA) bieten auch im Jahr 2014 wieder eine breite Palette an Dienstleistungen rund um die Entsorgung von Müll und das Einsammeln von Wertstoffen an.

Der normale Hausmüll wird üblicherweise über die grauen Mülltonnen entsorgt, die für jeden Haushalt zur Verfügung stehen. Wie groß diese Tonnen sind und welche Gebüren dafür zu entrichten sind, richtet sich nach der Anzahl der im jeweiligen Haushalt lebenden Personen. Dabei wird für den zweiwöchigen Entleerungsrhythmus ein Müllvolumen von 40 Litern pro Person angesetzt. Für einen Drei-Personen-Haushalt steht also beispielsweise eine 120-Liter-Tonne zur Verfügung. Wenn sich die Personenzahl verändert, können die Haushalte eine größere oder kleinere Tonne erhalten. Die Behälteranforderung muss schriftlich vorgenommen oder persönlich beantragt werden. Ansprechpartner bei der Gemeinde sind Eva Messerer (Tel. 0 23 52/93 83 14) und Dorothea Arndt (Tel. 0 23 52/93 83 16).

Dirk Recker (Tel. 0 23 52/93 83 33) und Ortrud Itzigehl (Tel. 0 23 52/93 83 32) bearbeiten Anträge auf Aufstellung einer gelben Tonne, die für das Sammeln von Leichtverpackungen mit dem Grünen Punkt vorgesehen ist. Auch die Anforderung dieser Behälter muss schriftlich vorgenommen oder persönlich beantragt werden. Wie viele gelbe Wertstofftonnen man erhält, hängt auch von der Anzahl der gemeldeten Personen ab. Pro sechs Personen kann ein 240-Liter-Behälter aufgestellt werden. Ganz gleich, ob graue oder gelbe Tonne – Mieter müssen sich zunächst immer an ihre Vermieter wenden.

Über die blaue Tonne kann Altpapier entsorgt werden. Diese Behälter werden nur im Januar, April, Juli und im Oktober eines Jahres ausgeliefert. Grundstückseigentümer können beim ZfA (Tel. 0 23 71/96 69 31) die dafür erforderlichen Bestellunterlagen anfordern.

Darüber hinaus bieten Gemeinde und ZfA noch weitere Dienstleistungen wie die Entsorgung von Sperrmüll, Grünabfall oder Sondermüll an. Sperrmüll wird immer dienstags abgefahren; allerdings muss man diesen kostenlosen Service rechtzeitig vorher bei der Gemeinde oder beim ZfA bestellen. Gleiches gilt für die Abfuhr von Kühl- und Gefriergeräten, Fernsehern und Elektrogeräten, die man jeden zweiten Dienstag in Anspruch nehmen kann.

Auch für die kostenlose Abfuhr von Grünabfällen aus privaten Gärten muss man sich vorher an die Gemeinde oder den ZfA wenden. Dieses Angebot gibt es zwischen Ende März und Anfang Dezember insgesamt zehn Mal. Ein Sonderfall ist die Entsorgung der ausrangierten Weihnachtsbäume. Die erfolgt in der Doppelgemeinde am 20. Januar ohne vorherige Anmeldung. Man kann den abgeschmückten Baum an diesem Tag einfach morgens an den Straßenrand stellen.

Auch nicht vorher anmelden muss man die Entsorgung von Sondermüll wie beispielsweise alte Farben und Lacke, Lösemittel, Säuren, Laugen, Pflanzenschutzmitteln oder Batterien. Solche Stoffe kann man kostenlos am Schadstoffmobil abgeben, das regelmäßig in der Gemeinde Station macht. Zwischen Mitte Februar und Mitte Dezember kommt es ingesamt zehn Mal in verschiedenen Wochentagen, auch samstags. Hier können dann auch Elektrokleingeräte abgegeben werden.

Wer Bauschutt oder Renovierungsabfälle, Autoreifen oder ausrangierte Türen und Fenster loswerden möchte, kann sie zum Beispiel am Bringhof des ZfA in Letmathe (Untergrüner Straße 18) anliefern. Für die Entsorgung dieser Abfälle muss allerdings extra bezahlt werden. Pauschal verlangt der ZfA dafür bei kleineren Mengen 7,50 Euro. Bei größeren Mengen wird diese Pauschale mehrfach fällig: 7,50 Euro je angefangene 75 Kilogramm oder je angefangener Kubikmeter.

Informationen über Abfuhrtermine, Müllgebühren und Entsorgungskosten, über Standorte der öffentlichen elf Altglas-, zwölf Altpapier- und drei Grünabfallcontainer findet man auf der Internetseite des ZfA (www.zfa-iserlohn.de). Hier können auch viele Entsorgungsleistungen ganz bequem online bestellt werden und man kann sich sogar einen persönlichen Abfall-Jahreskalender erstellen und ausdrucken. Sämtliche Informationen rund um die Abfallentsorgung gibt es auch in einer kleinen Broschüre, die im Amtshaus, in den Banken und im Edeka-Markt erhältlich ist.

Übrigens: Manches, was man selbst nicht mehr gebrauchen kann, ist eigentlich zu schade für die Mülltonne. Solche Dinge kann man dann im Tausch- und Verschenmarkt des ZfA loswerden. Auch den findet man auf der Internetseite. - Volker Griese

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