Großumbau startet / Vorerst letzter Arbeitstag ist am 8. September

Aral-Umbau beginnt: „Die Tür nehme ich mit“

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Peter und Monika Meier nehmen die Original-Eingangstür auf jeden Fall zur Erinnerung mit.

Nachrodt-Wiblingwerde - Was lange währt, wird endlich gut: Fast ein Jahr später als geplant startet jetzt der Großumbau an der Aral-Tankstelle. Letzter Arbeitstag an der urigen Tanke ist am 8. September. „Dann schließen wir etwa um 14 Uhr“, sagt Peter Meier.

Leer räumen und entrümpeln sind in diesen Tagen angesagt. In der letzten Woche vor der Schließung wird die Waschanlage abgeholt. 

Ab dem 11. September steht zunächst der Abbau der Tanktechnik an, dann kommt der Bagger für den Abriss des Gebäudes. „Ein bisschen Wehmut ist dabei“, sagt Peter Meier, „schließlich steht das Gebäude seit 60 Jahren.“ 

Original-Eingangstür wird ausgebaut 

Die Original-Eingangstür, durch die Peter Meier schon als Säugling getragen wurde, wird er sich zur Erinnerung ausbauen. „Vielleicht montiere ich sie als Symbolik in die Garage“, lacht der Nachrodter, der während der ersten Umbau-Woche auf jeden Fall noch vor Ort sein wird, dann aber mit seiner Frau für zwei Wochen in den Urlaub fährt. 

„Vielleicht fahren wir mit dem Motorrad nach Italien. Mal schauen, wie das Wetter ist“, überlegt Peter Meier, der sich natürlich auch über den Quantensprung seiner Tankstelle freut. 

Hauptgrund für die Verzögerung des Baubeginns waren die Baugenehmigungen, die „umfangreicher als geplant waren.“ Zudem mussten die Zeitpläne der zahlreichen Firmen abgestimmt werden, die nun an der Altenaer Straße 29 für mehrere Wochen Hand in Hand arbeiten müssen. 

Sechs bis acht Wochen soll der Umbau dauern. „Die Gesellschaft hat einen ähnlichen Umbau aber auch schon mal in fünf Wochen geschafft. Wir werden sehen, wie es läuft“, ist Peter Meier optimistisch. 

Ab der vierten Umbauwoche will er mit seinem Team den Shop einrichten. Auch sollen neue Mitarbeiter eingestellt werden. „Wir haben bereits eine Frau fest eingestellt, die für das Bistro zuständig sein wird“, erzählt Peter Meier. 

Es werden noch weitere Leute gesucht 

Aber es werden noch weitere Leute gesucht: für die Tankstelle und den Bistrobereich und auch drei bis vier für die Fahrzeugvorwäsche. Denn nach dem Umbau wird jedes Auto künftig vorgewaschen, bevor es in die neue Waschhalle rollt. 

Für die Neueröffnung hat Peter Meier kein großes Tam-Tam geplant. „Es gibt keine Hüpfburg und keinen Bierstand“, lacht der sympathische Nachrodter. Aber auf ein paar Aktionen dürfen sich die Kunden durchaus freuen. 

Nach dem Umbau soll das Tankstellenfeld mit drei Fahrbahnen und Mehrproduktsäulen wesentlich vergrößert sein. Dort, wo jetzt das Büro von Peter Meier ist, wird der dritte Säulenbereich entstehen. Auf 100 Quadratmeter – statt jetzt 35 – soll der Kassenbereich mit Shop wachsen.

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