Zum zweiten Mal binnen weniger Wochen

Schon wieder Einbrecher im Schloss Hotel Holzrichter

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Im Schloss Hotel Holzrichter wurde schon wieder eingebrochen.

Nachrodt-Wiblingwerde - Zum zweiten Mal binnen weniger Wochen stiegen Diebe ins Schloss Hotel Holzrichter ein.

Schon wieder waren Einbrecher in Veserde unterwegs. Nachdem das Vier-Sterne-Hotel bereits kurz vor Ostern Ziel von Dieben geworden war, gingen nun wieder Einbrecher in der Nacht zu Samstag auf Beutezug. Sie hebelten laut Polizei zwischen 1 uns 6 Uhr mehrere Fenster und Türen auf, bis sie es schafften, ins Hotel einzudringen.  Sie durchsuchten mehrere Räume und stahlen ein Kellner-Portemonnaie mit Bargeld. 

Polizei: "Wir können nicht überall sein"

Von einer Serie möchte die Polizei nun aber nicht sprechen. Obwohl es rund um Ostern mehrere Einbrüche in Hotels und Gaststätten in der Umgebung gegeben hatte. Schon beim ersten Fall war Inhaber Thomas Holzrichter sauer gewesen, dass die Polizei  Hoteliers und Gastronomen der Region nicht vorab informiert oder die Präsenz vor Ort verstärkt hatte.  

Damals aber habe die Polizei in Plettenberg, die den Fall behandelt,  dem Hotelier gesagt, dass es sich um eine Serie handle. Die Kreispolizeibehörde widersprach.  

Nun gab es wieder einen Einbruch. Wieder entstand ein hoher Schaden an Fenstern und Türen. „Wir können nicht überall sein. Daher ist es immer gut, wenn auch die Nachbarschaft aufmerksam ist und ungewöhnliche Vorgänge meldet – lieber einmal zu viel als zu wenig.“ 

"Wer nachts ums Hotel geht, ist kein Gast"

Holzrichter weiß, dass es für Passanten schwer ist, Hotelgäste und Kriminelle auseinander zu halten. „Aber wer nachts ums Hotel geht, ist in der Regel kein Gast. Gerade im Bereich zwischen Alter Schule und Bolzplatz, der von der Straße aus einzusehen ist“, sagt Holzrichter. 

Wer  Angst vor Einbrüchen hat, kann sich bei der Polizei zum Thema Einbruchschutz informieren. Die Beratung ist kostenlos „Hundertprozentig schützen kann man sich nicht, dann würde man in einem Gefängnis leben. Aber es gibt schon Mittel und Wege, die es Kriminellen zumindest sehr schwer machen“, sagt Boronowski.

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