Durch den Schlamm gekämpft

34 Walzwerke-Mitarbeiter starteten beim „Tough Mudder Half“

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34 Mitarbeiter der Walzwerke waren beim „Tough Mudder Half“ in Arnsberg und kämpften sich auch durch Schlamm und Wasser

Nachrodt-Wiblingwerde - Sie kämpften sich durch Schlamm, krochen unter Stacheldraht hindurch und kletterten über vier Meter hohe Holzwände: Ein sensationelles Erlebnis hatten 34 Mitarbeiter der Walzwerke beim „Tough Mudder Half“ in Arnsberg.

 „Über eine vier Meter hohe Hürde kommt man nicht alleine. Da braucht man eine Pyramide, drei Leute unten, damit der Vierte vom Fünften hochgezogen werden kann. Das war schon eine Herausforderung. Und das war so toll zu sehen, wie das Teamwork funktioniert hat“, strahlt Dr. Bodo Reinke noch Tage später.

Dass der Geschäftsführer der Walzwerke Einsal in Arnsberg zum Team gehörte, versteht sich für ihn von selbst. Muskelkater am ganzen Körper inklusive. „Ich bin stolz darauf wie alle anderen auch. Der Stolz sind diese kleinen Schmerzen wert“, schmunzelt Bodo Reinke. Und auch Joana Hymmen, die den besonderen Tag für die Mitarbeiter organisiert hat, ist mehr als begeistert: „Vorher war die Aufregung groß und nachher waren alle sehr froh, es geschafft zu haben.“

 Team-Spirit ist das Zauberwort. „Alle haben die Strecke gemeistert.“ Bei Tough Mudder Half mussten die Nachrodter acht bis zehn Kilometer zurücklegen und 13 Hindernisse „aus dem Weg räumen“. Es gab eine mehrere hundert Meter lange Schlammstrecke, Strohballen, die überquert werden mussten, und auch einen „Mount Everest“ als eine Art Rampe, „die man hochrennen musste. Und dann im richtigen Moment abspringen und hoffen, dass helfende Hände einen auffangen“, lacht Joana Hymmen.

Dass die Nachrodter nicht komplett schlammverschmiert die Rückfahrt antreten mussten, lag auch am vorletzten Wasser-Hindernis mit Rollbalken. „Die Vorwäsche“, schmunzelt Dr. Bodo Reinke. Die Euphorie und das Teamgefühl waren unbeschreiblich. „Es ist eigentlich albern, dass wir uns hinknien und die Hand zum Schwur heben mussten. Wir waren aber darauf eingestellt, dass wir hier etwas Verrücktes machen. Hinterher gibt es ein unglaubliches Glücksgefühl. Das hat man bei der Arbeit selten“, lacht Bodo Reinke.

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