Rat lehnt weitere Werbeflächen für Vereine ab - aus diesem Grund

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Diese Stellwände an der B 236 sind für Werbung vorgesehen. Die Tafeln für die Wahlwerbung bleiben nicht dauerhaft stehen.

Nachrodt-Wiblingwerde – Die SPD will, dass die Ortsvereine mehr Werbung auf Stellwänden machen können. Mit diesem Vorschlag fielen sie im Rat durch.

Die SPD-Fraktion kam mit geballtem Engagement und fünf Anträgen in die Sitzung des Rates. Die Mitglieder der CDU und UWG blockierten nicht, sondern befürworteten, was aus ihrer Sicht zu befürworten war. Das Thema „Werbung im Gemeindegebiet“ wurde allerdings abgelehnt.  

"Es gibt kaum Möglichkeiten für Vereine und Verbände, auf ihre Veranstaltungen aufmerksam zu machen“, sagte Gerd Schröder, Fraktionsvorsitzender der SPD. Genau dies möchten die Sozialdemokraten ändern. 

Die aktuell nur für Wahlwerbung genutzten Tafeln könnten ganzjährig aufgestellt bleiben. „In der Regel machen die Vereine Banner für ihre Veranstaltungen, die dann dort aufgehängt werden könnten“, sagte Christian Pohlmann. „Eine gute Sache, kostet nichts.“ Nur im Einzelfall würde vielleicht mal ein Zirkus seine Plakate dort kleben. 

Pohlmann kritisierte in diesem Zusammenhang den Vertrag mit Schnelle Städtewerbung. „Dieser Vertrag ist eine Katastrophe, zumal auch die Langfristigkeit erstaunlich ist.“ 

Dass sehr schnell der Eindruck eines ungepflegten Erscheinungsbildes entstehen würde, machte Matthias Lohmann deutlich. „Nicht durch die erste Werbung, sondern durch das wilde Plakatieren. Ich bin weiter für eine sehr strenge Regulierung.“ Auch Sonja Hammerschmidt (UWG) erklärte: „Allein die Stellwand, die am Amtshaus noch steht, ist eher ein Schandfleck.“ 

Michael Schlieck (CDU) erinnerte an den einstimmigen Beschluss gegen das wilde Plakatieren. „Bei uns sind nie alte Plakate durch die Gegend geflogen.“ Aktuell gilt, dass die Plakatrahmen an den Laternen für zwei Veranstaltungen im Jahr kostenfrei von Vereinen genutzt werden können. Genutzt wird dieses Angebot aber selten.

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