Das Ehrenamt gewürdigt - Preise für Karl-Heinz Tacke, Siegfried Kruse und Heinz Ulrich Tacke

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Viel zu tun hatte der  Nachrodter Rat in seiner Weihnachtsratssitzung. 29 Tagesordnungspunkte galt es abzuarbeiten.  

 Das Erfreulichste stand gleich zu Beginn an: die Ehrungen für Karl-Heinz Tacke und Siegfried Kruse, die den Ehrenamtspreis bekamen, und die Vergabe des Heimatpreises, der an Heinz Ulrich Tacke für den Tannenhof ging. „Während andere noch reden und diskutieren, wie Nachhaltigkeit funktionieren kann und was man tun muss, handeln Sie – und das schon lange vor der Greta-Ära“, so Bürgermeisterin Birgit Tupat über das Leben und Wirken des „Herren des Waldlehrpfades“.

 Fröhlich und voll des Lobes war die Ehrung von Karl-Heinz Tacke. „Wer mit Ihnen unterwegs war, sieht die Natur mit anderen Augen. Vielen Dank dafür, dass Sie unzähligen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen diese Einblicke gewähren“, so Birgit Tupat, die auch auf die rollende Waldschule und viele andere Aktivitäten von Karl-Heinz Tacke einging. 

Der Natur verbunden, das ist auch Preisträger Siegfried Kruse, der ebenfalls für sein Engagement Standing Ovations von den Kommunalpolitikern bekam. „Du hast die besondere Gabe, Menschen mit deiner Begeisterung anzustecken“, so Birgit Tupat, die das Wirken von Siegfried Kruse im Heimat- und Verkehrsverein hervorhob („Der Verein erwachte unter Deinem Vorsitz zu ganz neuem Leben. Die Geschichte der Gemeinde wurde entstaubt und ebenso spannend wie lehrreich aufgearbeitet“) und die umfangreiche Arbeit für die Wanderwege erwähnte.

 Das Ehrenamt: „Es prägt unsere Gemeinde“, so die Bürgermeisterin. Sie machte deutlich, was alles ohne dieses Engagement auf der Strecke bleiben würde: die Blutspende, die Sterbebegleitung, der Weihnachtsmarkt, das Adventssingen und vieles mehr. „Umso größer ist die Bedeutung dieses Preises“, sagte Birgit Tupat.

 Fast hätte Heinz-Ulrich Tacke seine eigene Ehrung verpasst. Doch er kam genau in dem Moment in die „schöne Aussicht“, als der Heimatpreis auf der Tagesordnung stand. Mit dem neuen Heimatpreis sollen Menschen geehrt werden, die sozusagen Markenbotschafter für Heimatliebe sind. „Heimat ist für mich ein Gefühl, das sich nicht in Worte fassen lässt“, so die Bürgermeisterin, die über das Erlebnis des Tannenbaum-Kaufs auf dem Hof Tacke erzählte und betonte: „Euch geht es nicht nur um Profit. Nachhaltigkeit ist für Dich ein wichtiges Thema, statt Chemie setzt Du auf Schafe, die Deine Baumkulturen schützen. Zudem blühen am Hallenscheid Wildblumen, ein Paradies für viele Insektenarten.“ Auch der jährliche Erntedankgottesdienst sei eine Tradition, die für viele zum Heimatgefühl gehöre.

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