MGV Frohsinn musiziert beim Frühlingsfest:

Der Kreis "Helfen und helfen lassen" hat noch viel vor

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Besinnlich über in einem Stuhlkreis geäußerten Gedanken stieg die Gruppe Helfen und Helfen lassen in die Jahreshauptversammlung ein.

Nachrodt-Wiblingwerde - Die Mitglieder der Gruppe „Helfen und helfen lassen“ freuen sich auf das Frühlingsfest. Es wird am Freitag, 29. März, ab 15 Uhr im Gemeindezentrum Nachrodt-Obstfeld gefeiert. Doch der Kreis, der sich am Freitag unter Leitung von GemeindeSchwester Monika Grefe und einem weiteren ehrenamtlichen Helferteam traf, hat weitere Pläne.

So freut man sich auf den obligatorischen Halbtagesausflug. Er wird die Gruppe dieses Mal zum Möhnesee führen. Dort ist unter anderem eine Schifffahrt mit Kaffeetrinken geplant. Als Datum wurde der 31. August festgemacht. Zurückziehen aus der aktiven Arbeit möchten sich einige Aktivposten der vergangenen Jahre.

GemeindeSchwester

Das sagte GemeindeSchwester Monika Grefe nicht ohne Wehmut. So ist geplant, unter anderem Lotte Glasow, Erika Pietsch (Wiblingwerde) und Marlies Stefan auf dem Frühlingsfest zu verabschieden. Sie sind Frauen der ersten Stunde, betonte Grefe. 

In die Generalversammlung des Kreises war die Gruppe in Anwesenheit von Pfarrer Wolfgang Kube mit einem Stuhlkreis gestartet. Dazu hatte Grefe einige Bilder vorbereitet, die die Gruppe gemeinsam besprach. 

„Helfen und helfen lassen“ entstand vor mehr als zwei Jahrzehnten. Damals, so brachte es Grefe in Erinnerung, habe noch die Nachbarschaftshilfe im Focus gestanden. Im Laufe der Zeit habe die Gruppe, der früher auch Mitglieder der katholischen St. Josef-Gemeinde, Awo und des DRK angehörten, sich aber eher zu einem Kreis entwickelt, der sich regelmäßig austausche und zum Kaffeetrinken im Gemeindehaus treffe. Natürlich sei es nach wie vor Bestreben, dem Nachbarn oder auch dem Freund zu helfen, doch die 30 bis 40 vorwiegend Senioren, die die regelmäßigen Treffs besuchen, hätten das nicht mehr so sehr auf der persönlichen Agenda. 12 ehrenamtliche Helfer zählt der Kreis heute.

Kleines Programm

Der ist für das Programm zuständig, kümmert sich aber auch um die Kaffeetafeln, an denen die Besucher verwöhnt werden. So ist es Usus, dass der dort angebotene Kuchen grundsätzlich gespendet wird. „Wer eine kleine Spende geben will, der kann das natürlich tun“, sagte Grefe. Sie hatte am Freitag übrigens neben den frühlingshaft gedeckten Tischen auch Sekt für die Runde mitgebracht. „Ich habe meinen theologisch-diakonischen Weiterbildungsabschluss zur GemeindeSchwester mit Erfolg abgeschlossen“, sagte sie unter dem Beifall des Kreises. Grefe legte ihr Examen in Witten ab. Jetzt folgt noch ihre Berufung zur Diakonisse und die Aushändigung der persönlichen Ordenskette am 12. Mai.

Oberin kommt

Am 16. Juni wird Schwester Oberin Marie Anschütz nach Nachrodt kommen und gemeinsam mit Grefe und der Gemeinde einen Gottesdienst feiern. Anschütz selbst trägt den Titel einer Pastoralreferentin. Noch ein paar Worte zu Monika Grefe: Sie ist verheiratet, wohnt in Dahle und stammt gebürtig aus Neuss. Sie gab am Freitag zu Beginn des Treffens einen geistigen Impuls - Pfarrer Wolfgang Kube beschloss die Zusammenkunft – ebenfalls mit einem geistlichen Impuls und Worten aus der Bibel. Übrigens: Beim Frühlingsfest wird der Gesangverein Frohsinn auftreten.

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