SPD erlebt Höhen und Tiefen

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Die Neuen: die neuen Mitglieder (von links) Bernd Greif, Bahaddin Aggül, Ratsherr Aykut Aggül und Gisela Greif. SPD-Vorsitzender Ronny Sachse überreichte ihnen das rote Parteibuch.

Nachrodt-Wiblingwerde – Katastrophen und einmalige Momente hat die SPD im vergangenen Jahr erlebt. Großartige Feiern und den tiefen Fall bei der Europawahl. 

Auf die Höhepunkte der vergangenen zwölf Monate haben die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Nachrodt-Wiblingwerde bei der Jahreshauptversammlung im Parteibüro zurückgeblickt. Während die Fraktion momentan aus sieben Ratsmitgliedern besteht, kommt der Ortsverein auf rund 45 Mitglieder. 

In diesem Sinne konnte der Vorsitzende Ronny Sachse mit Bernd und Gisela Greif, Bahaddin Aggül, Zeynep Ünal, Resul Gökdag und Monika Dreßler neue Genossinnen und Genossen begrüßen und ihnen das rote Parteibuch überreichen. Darüber hinaus wurden mit Ronny Sachse und Aykut Aggül die Delegierten für den nächsten SPD-Unterbezirksparteitag gewählt. 

Europawahl: "Ausgang war eine Katastrophe"

Der Ausgang der Europawahl am 26. Mai zählte sicherlich nicht zu den Höhepunkten der vergangenen Monate für die SPD. Ronny Sachse fand sehr deutliche Worte: „Der Ausgang war für uns eine große Katastrophe.“ Dass die SPD von ehemals 27 auf jetzt knapp 16 Prozent abgestürzt sei und damit weit hinter den Grünen gelegen habe, sei bitter gewesen. Auch wenn das Ergebnis vor Ort mit 21 Prozent besser gewesen sei, habe sich die SPD nicht gegen den Bundestrend durchsetzen können. 

Der Vorsitzende Ronny Sachse sprach auch die Einweihung der neuen Räume an: Das neue Parteibüro wurde am 27. September vergangenen Jahres mit einer kleinen Feier offiziell eingeweiht. Diese sei nicht nur gut besucht, sondern auch von Leuten außerhalb der SPD beachtet worden. Im Anschluss daran hatte auch die erste offene Fraktionssitzung stattgefunden. 

100-Jahr-Feier als Höhepunkt

Hintergrund: Im vergangenen Jahr hat die SPD beschlossen, ihre Sitzungen für alle interessierten Bürger zu öffnen. „Dies könnte sicherlich noch häufiger angenommen werden“, sagte Ronny Sachse. Die 100-Jahr-Feier war der Höhepunkt der vergangenen Monate. „Die Feier ist uns ganz gut gelangen, und wir haben dem Ortsverein ein würdiges Jubiläum bereitet“, meinte Ronny Sachse. Schade nur, dass das Wetter nicht gepasst habe und das Familienfest mehr oder weniger ins Wasser gefallen sei.

Kritik bezüglich Turnhalle

Darüber hinaus kündigte der Vorsitzende an, dass es in diesem Jahr in jedem Fall noch jeweils eine „Ansprechbar“ für Nachrodt und Wiblingwerde geben werde. „Erstaunlicherweise kommen wir mit vielen Leuten ins Gespräch, aber dass uns die Leute direkt auf Probleme ansprechen, ist gar nicht so der Fall.“

Und in Bezug auf die Situation der Turnhalle kritisierte Ratsherr Christian Pohlmann,  dass in der Gemeinde  „alles nur in Zeitlupe passiert".

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