Rastatt wird abgerissen, Qbus kann starten

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Für einen Neuanfang muss die Rastatt weichen.

Nachrodt-Wiblingwerde – Ade Rastatt. Auf zu neuen Ufern. Ein deutlicheres Signal hätte es nicht geben können: Einstimmig machten die Mitglieder von CDU, SPD und UWG im Rat den Weg frei für das neue Projekt Qbus. Die Rastatt wird nach dem Sommer abgerissen.

„Wir sehen es als Chance für Nachrodt, hier etwas Neues zu schaffen, das auch aufgrund der vorgesehenen Bürgerstiftung für das Miteinander unserer Gemeinde gut ist. Die Bürger können sich mit diesem Projekt identifizieren und sich einbringen“, so Sonja Hammerschmidt, Vorsitzende der UWG. Qbus soll am Rastatt-Standort ein moderner Ort der Begegnung werden – mit Café- und Loungebereich und einen sogenannten „Pausenraum“, bei dem es sich um eine gemütliche Gaststätte handelt. Bei schönem Wetter kann man von der Dachterrasse den Blick auf die Lenne genießen. Das ist der Plan. 

Um dies zu realisieren, soll eine Bürgerstiftung gegründet werden. Das Stammkapital zur Gründung einer solchen Stiftung beträgt 50000 Euro. „Zurzeit haben wir Absichtserklärungen in Höhe von 21500 Euro“, gab Bürgermeisterin Birgit Tupat bekannt. 55 Firmen sind jetzt zudem angeschrieben worden – in der Hoffnung, weitere Unterstützung für Qbus finden zu können. Zudem soll ein Banner an der Rastatt die Aufmerksamkeit für das neue Projekt wecken. Parallel wird die Möglichkeiten auf Förderung im Rahmen „Städtebau und Dritte Orte“ geprüft.

 Dass die Rastatt nicht zu sanieren ist und dass das Gebäude in den zwei Jahren Leerstand weiter Schaden genommen hat, wird von keinem Beteiligten mehr infrage gestellt. „Wir haben in den vergangenen Jahren als CDU-Fraktion sämtliche Perspektiven in Betracht gezogen, immer mit dem Ziel, eine Gastronomie in Nachrodt für die Bürger zu ermöglichen. Wir haben uns entschieden, den Vorschlägen des Arbeitskreises und der Verwaltung zuzustimmen, um Rahmenbedingungen für etwas Neues zu schaffen“, so Jens-Philipp Olschewski, Fraktionsvorsitzender der CDU. Dass sich die Bürger für Qbus nicht nur finanziell, sondern auch tatkräftig engagieren werden, machte SPD-Ratsherr Ronny Sachse deutlich. „Man muss auch mal etwas riskieren. Am Ende werden wir sehen, ob es funktioniert“, so Ronny Sachse, der einen Beschluss einforderte, der später auch einstimmig über die Bühne ging. Übrigens: Mehr Infos zu Qbus gibt es auf der Homepage der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde.

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