Nachlässigkeit lohnt sich nicht

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Wenn ein Gericht ein Verfahren gegen Auflagen einstellt, sollte der Angeklagte diese auch dringend erfüllen. Denn dem Gericht entgeht nichts. Was passiert, wenn Auflagen nicht erfüllt werden, bekam jetzt ein 26-jähriger Nachrodt-Wiblingwerder zu spüren. Er musste sich zum wiederholten Male wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Amtsgericht Altena verantworten.

Der Angeklagte soll am 28. Februar 2009 gemeinsam mit anderen vor einer Pizzeria in der Freiheitsstraße in Altena grundlos einen Mann verprügelt haben. Am 2. März soll sich das Opfer dafür mit den gleichen Mitteln am Nachrodt-Wiblingwerder gerächt haben. Der Fall landete vor dem Amtsgericht Altena. Der Richter entschied damals, das Verfahren gegen eine Zahlung von 900 Euro vorläufig einzustellen. Doch der 26-Jährige zahlte nicht. Auch nach mehrfachen Aufforderungen war kein Cent geflossen.

Diese Nachlässigkeit war den Augen der Justiz nicht verborgen geblieben, und so kam es zu einem Wiedersehen vor dem Amtsgericht. Eine endgültige Einstellung drohte zu platzen. Doch der Nachrodt-Wiblingwerder hatte Glück. Denn: Pünktlich zum Prozesstermin hatte er die 900 Euro gezahlt, was ein gestern vorgelegter Zahlungsbeleg zeigte. Damit konnte das Verfahren nun doch noch endgültig eingestellt werden. ▪ jape

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