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Nach langem Lockdown: „Jedermänner“ hoffen, dass Normalität bleibt

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Die Nachrodter Jedermänner „alt“ trainieren draußen und drinnen und gehen auch in die Muckibude.
Die Nachrodter Jedermänner „alt“ trainieren draußen und drinnen und gehen auch in die Muckibude. © Fischer-Bolz, Susanne

Die „Jedermänner“ lassen sich nicht unterkriegen: Nach dem langen Lockdown freuen sie sich wieder, zusammen Sport machen zu können. In der Hoffnung, dass das angesichts steigender Inzidenzen so bleibt. Und auch auf die Belegungspläne für Nachrodts Sporthallen kommt es an.


Nachrodt-Wiblingwerde – Es ist ein Besuch bei Männern, die sich nicht unterkriegen lassen. Die ihr Leben lang Sport getrieben haben und für die der immer länger andauernde Corona-Lockdown ohne Bewegung im Team eine Katastrohe war. Dann auch noch das Unwetter, bei dem die allermeisten jedoch glimpflich davon gekommen sind. Nur bei einem Mitglied ist der Keller in der Bachstraße vollgelaufen.

Jetzt hoffen die „Jedermänner“ um Peter Joergens, dass die zurückgewonnene Normalität anhält – und sie sind froh, dass die Sporthallen in den Sommerferien geöffnet sind. Dringend warten die Sportler, von denen einige über 80 Jahre alt sind, auf die Sport-Stundenpläne der Grund- und Sekundarschule, damit sie wissen, wann sie in die Sporthallen können.

Sporthallen: Kinder haben Vorrang

Die Richtlinie lautet nämlich: „Schule, Vereine, Randgruppen“. Die Kinder haben also Vorrang. Im letzten Schuljahr konnten die Jedermänner montags von 9 bis 10.30 Uhr zum Fitness in die Lennehalle. Bei 25 Aktiven kann in der Turnhalle der Abstand nicht eingehalten werden. Mittwochs geht es um 9.30 Uhr in den Kraftraum. In die „Muckibude“ will sonst kaum einer. Zumindest nicht vormittags. Vor dem Hanteltraining kommt übrigens das Warmmachen im Wilhelm Mestekämper-Stadion.

Die Gemeinschaft ist das Besondere bei den Jedermännern. „Man hat feste Termine, tauscht sich über Neuigkeiten aus. Und zuhause fehlt auch der Ansporn, selbst Sport zu machen. Da hört man nach zehn Minuten auf“, erzählt Jochen Menke schmunzelnd. Wie es mit Trainingszeiten weitergeht oder gehen kann, wird am Montag, 9. August, während einer TuS-Vorstandssitzung besprochen.

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