Nach Hochwasser

CDU: Geld für Wiederaufbau locker machen

Das Hochwasser und seine Folgen in Altena und Nachrodt
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Für den Wiederaufbau nach dem Hochwasser will die CDU in Nachrodt Mittel aus dem Haushalt frei machen.

Nach dem Hochwasser hat die CDU in Nachrodt klare Ziele formuliert: Es geht um Geld für den Wiederaubau, um die Feuerwehr und einen Schutz vor solchen Katastrophen.

Nachrodt-Wiblingwerde – Zerstörte Straßen, überflutete Wohnungen und Keller, von der Außenwelt abgeschnittene Ortsteile und Einsatzkräfte, die bis zur Erschöpfung gearbeitet haben: Die Flutkatastrophe und ihre verheerenden Folgen in der Doppelgemeinde haben die CDU-Fraktion veranlasst, für die nächste Sitzung des Planungs-, Bau- und Umweltausschusses am Montag, 23. August, diverse Anträge zu formulieren, um die Folgen des Hochwassers aufzuarbeiten und künftig besser auf solche Naturkatastrophen vorbereitet zu sein.

Sicherheit gewährleisten, Schäden beheben

„Um einer steigenden Anzahl an Naturkatastrophen, wie auch Waldbränden oder Sturmereignissen, gerecht zu werden, die Sicherheit der Menschen in unserer Gemeinde zu gewährleisten und die Schäden an der Straßeninfrastruktur beheben zu können, streben wir mehrere Ziele und Maßnahmen an“, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Jens-Philipp Olschewski. Die CDU will in der Ausschusssitzung über folgende Punkte diskutieren und abstimmen lassen:

Feuerwehr: Die Verwaltung soll gemeinsam mit der Wehrleitung der Feuerwehr prüfen, ob eine angemessene und ausreichende Ausrüstung der Feuerwehr für Einsätze bei Naturkatastrophen vorhanden ist.

Geld aus dem Haushalt für Wiederaufbau

Präventive Maßnahmen zum Schutz vor Naturkatastrophen: „Wir wünschen uns, dass die Verwaltung präventive sowie nachhaltige Maßnahmen zum Schutz vor Naturkatastrophen prüft und erarbeitet, beispielsweise in Bezug auf die Sicherung gegen Stürme, zur Waldbrandbekämpfung oder die Renaturierung von Flüssen sowie Bächen.

Starkregen: Die Bilder aus Altena und Nachrodt

An der Elsa-Brandström-Straße in Altena liefen Keller voll.
An der Elsa-Brandström-Straße in Altena liefen Keller voll.
An der Elsa-Brandström-Straße in Altena liefen Keller voll.
An der Elsa-Brandström-Straße in Altena liefen Keller voll.
Starkregen: Die Bilder aus Altena und Nachrodt

Für die Straßeninfrastruktur: „Wir benötigen angemessene Mittel, um die Straßenschäden beseitigen zu können. Hierzu soll die Verwaltung überprüfen, inwiefern zusätzliche Mittel aus dem Gemeindehaushalt für diesen Zweck zur Verfügung gestellt werden können und dürfen.

Andere Ausgaben schieben

Zudem soll auch geprüft werden, ob Ausgaben existieren, die aufgeschoben werden können. Im Antrag heißt es: „Wir wünschen zudem, dass die Verwaltung aktiv nach Förderungen und Hilfen für die Beseitigung der Straßenschäden Ausschau hält.“

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