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Nach Hochwasser: Alle Bachläufe werden untersucht

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Das Hochwasser und seine Folgen in Altena und Nachrodt
Zig Bäche traten beim Starkregen am 14. Juli in Nachrodt-Wiblingwerde über die Ufer und richteten massive Zerstörungen an. Alle Bachläufe werden nun untersucht. © Lydia Schmitz-Machelett

Zig Bäche traten beim Starkregen am 14. Juli in Nachrodt-Wiblingwerde über die Ufer und richteten massive Zerstörungen an. Alle Bachläufe werden nun untersucht.

Nachrodt-Wiblingwerde - Es sind Bäche entstanden, die vor der Unwetterkatastrophe nicht da waren, andere haben sich einen neuen Weg gesucht oder liegen in Schluchten. Jetzt sollen alle Bachläufe der Gemeinde begutachtet werden.

Damit beteiligt sich Nachrodt-Wiblingwerde an den Konzepten zum nachhaltigen Hochwasser- und Starkregenschutz in der Region. Der Märkische Kreis plant, eine topografische Starkregen-Gefahrenkarte erstellen zu lassen sowie eine hydraulische Modellierung für Starkregenereignisse in Auftrag zu geben.

Kleine Bäche das größte Problem

„Die Lenne war nicht das Problem, sondern die Bäche. Einige sind auch überbaut. Kann das so bleiben oder müssen wir das offenlegen? Experten werden sich damit beschäftigen“, so Bürgermeisterin Birgit Tupat. Und so geht es um Retentionsräume. Das sind Flächen, die bei Hochwasser überschwemmt werden und den Bächen Raum geben. Oder auch um Regenrückhaltebecken wie die alten Fischteiche.

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