Frühlingswetter sät Hoffnung

Nach harter Zeit: Aufatmen im Gartencenter

Danny Gelaudie strahlt mit den Blumen um die Wette.
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Danny Gelaudie strahlt mit den Blumen um die Wette.

Es war ein Mini-Frühling mit Maxi-Glücksgefühlen: Danny Gelaudie hat das gute Wetter endlich wieder eine Perspektive gegeben. Er berichtet von ersten Kunden, die an den warmen Tagen in sein Gartencenter kamen. Ein paar Tipps für den Garten hat er auch.

Nachrodt-Wiblingwerde – Jetzt kommt der kleine Durchhänger: Die Tageshöchsttemperaturen liegen für Nachrodt-Wiblingwerde am Wochenende bei etwa acht Grad. Aber es regnet nicht, sodass die Freude, endlich den Garten „auf Vordermann“ bringen zu können, nur wenig getrübt wird. Danny Gelaudie, Betreiber des Gartencenters „Mein Garten“ in Nachrodt freut sich über die Kunden, die endlich wieder kommen. „Wir hatten schon gedacht, dass man uns vergessen hat oder uns vielleicht gar nicht hier haben möchte. Doch jetzt bekomme ich wieder Luft und eine Perspektive“, sagt Danny Gelaudie.

Es scheint, als strahle er mit den Frühlingsblumen um die Wette. Primeln in allen Farben und auch mit unterschiedlichen Blüten stehen Topf an Topf auf großen Verkaufsflächen. Sie sind die beliebtesten Schönheiten. Primeln sind nicht sehr empfindlich, blühfreudig und pflegeleicht. Es reicht, Verblühtes regelmäßig zu entfernen. Idealer Zeitpunkt für die Pflanzung ist eigentlich erst ab Mitte März, denn „wenn der Frost kommt, wird es gefährlich für die Blumen“, sagt Danny Gelaudie, der aber auch weiß, dass Gartenfreunde es jetzt kaum noch aushalten und losbuddeln wollen. Narzissen, Veilchen, Stiefmütterchen, Tulpen und Bellis geben sich im Nachrodter Gartencenter auch ein buntes Stelldichein.

Kunterbunt ist die Blütenpracht im Gartencenter „Mein Garten“.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, greift zu winterharten Pflanzen oder solchen, die recht robust sind, wie viele Glockenblumen-Arten beispielsweise. Sehr beliebt ist auch die Bartnelke, die allerdings Geduld erfordert, weil sie ihre Blütenpracht erst im zweiten Jahr entfaltet.

Trend-Thema auch in diesem Jahr ist das Hochbeet mit dem großen Vorteil, dass man nicht auf dem Boden ‘rumkriechen muss. Besonders beliebt: ein Kräuterhochbeet. Auch dafür gibt es in „Mein Garten“ eine große Auswahl. „Im letzten Jahr hatte ich vier Tische Kräuter und musste jede Woche neue kaufen“, erzählt Danny Gelaudie. Der Duft von Salbei, Thymian, Minze und Rosmarin begeistert.

Vorbei ist aber die Zeit der Blumenzwiebeln. Grundsätzlich gilt, dass die Zwiebeln ab September bis zu den ersten frostigen Nächten gepflanzt werden können. „Dann hat man sie vergessen und freut sich vier Monate später wie verrückt“, sagt Danny Gelaudie lachend. Je dicker die Knollen, je höher die Blumen – wie Tulpen beispielsweise. Wer es jetzt trotzdem wagen möchte, sollte die bereits keimenden Zwiebeln nur ganz kurz unter der Erde pflanzen.

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