Nach großer Fällaktion an B236: Behörde  appelliert an private Grundbesitzer

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Riesige Fällaktion: Dafür war die B236 zwei Tage komplett gesperrt.

Nachrodt-Wiblingwerde –Erst vor knapp drei Wochen musste die B236 sofort gesperrt werden, weil Bäume auf die Straße zu stürzen drohten. Das Chaos war perfekt. Nun richtet Straßen.NRW einen eindringlichen Appell an private Grundbesitzer.

Die Schäden, die Trockenheit und Borkenkäfer an den Bäumen angerichtet haben, sind kaum zu übersehen. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW weist private Grundbesitzer deshalb nochmals eindringlich darauf hin, dass sie Sorge dafür zu tragen haben, dass es der Verkehr nicht gefährdet wird, zum Beispiel durch herabstürzende Äste oder ganze Bäume. „Private Besitzer haben dafür Sorge zu tragen, dass von ihren Bäumen keine Gefahr ausgeht“, verdeutlicht Pressesprecher Andreas Berg. 

Erst vor zweieinhalb Wochen musste die B236 an der Ortsdurchfahrt in Nachrodt kurzfristig für zwei Tage komplett gesperrt werden, weil Bäume vom Hang auf die Straße zu kippen drohten. Einige Teilflächen dort befinden sich auch in Privatbesitz. Letztlich blieb Straßen.NRW nichts anderes übrig, als eine sofortige Fällaktion in die Wege zu leiten, die nicht nur die Gemeinde und Feuerwehr auf Trab hielt, sondern vor allem am Freitag auch viele Verkehrsteilnehmer nerven kostete, weil die B236 gesperrt war. 

Um solche Gefahren und daraus resultierende Sofortaktionen zu vermeiden, appelliert der Landesbetrieb vor allem an alle Grundstückseigentümer, deren Bäume an öffentlichen Straßen stehen, diese regelmäßig und intensiv zu kontrollieren und fachmännisch überprüfen zu lassen. Berg betont: „Bei Auffälligkeiten sind notfalls die Bäume direkt entfernen zu lassen, um Schäden zu vermeiden."

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