Musikalisch um die Welt

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Ben Luca schaffte es dem Dudelsack einige Töne zu entlocken. ▪

NACHRODT ▪ „Du musst die Lippen ganz spitz machen“, sagt Bernd Glimpel, Musiklehrer aus Hemer zu Ben Luca. Der Junge aus dem Familienzentrum Nachrodt (Fibs) setzt schnell die Vorgaben um und schon ertönt ein tiefer Ton aus dem Alphorn. Einen echten Jodlerhut trägt er dazu auf dem Kopf.

„Eine musikalische Reise um die Welt“, versprach das Programm von Bernd Gimpel und genau diese Vorstellung konnte der Musiklehrer am Dienstag- und Donnerstagnachmittag halten.

Zunächst präsentierte der Pädagoge zahlreiche bekannte Musikinstrumente. Eine Gitarre, eine Trompete und die tiefe Posaune. Berührungsängste hatten die kleinen Musiker nur kurzzeitig zu Beginn. Dann packte Bernd Gimpel seinen Koffer aus.

Darin befanden sich zahlreiche Kleidungsstücke und Kopfbedeckungen. So unter anderem eine karierte Mütze. Auch die hatte Ben Luca auf seinem Kopf und mit etwas Unterstützung des Musiklehrers erklangen auch einige Töne aus dem kleinen Dudelsack. „Wann hat man schonmal solche Instrumente hier“, freute sich auch Erzieherin Ursula Köß, die die Kinder auf der musikalischen Entdeckungsreise immer wieder ermutigte ein neues Instrument auszuprobieren.

Vor allem die Herangehensweise des Musiklehrers hat die Nachrodter Erzieherin von dem freiwilligen Nachmittagsprogramm im Familienzentrum überzeugt. Erst die Kleidung zum einzelnen Land, dann das Instrument.

Auch ganz exotische Klangkörper hatte Bernd Gimpel dabei. Auch wenn einem australisches Didgeridoo etwas schwerer Töne zu entlocken waren. Daneben gab es noch viel zu lernen. So erklärte Gimpel warum ein Saxophon zu den Holzblasinstrumenten gehört. „Das ist doch aus Blech“, sagte er, um dann zu zeigen, dass im Mundstück ein kleines Stückchen Holz verarbeitet ist. ▪ David Schröder

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