Montag ist in der „Kurve“ ein starker Tag

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Renate Richwien bei ihrem Bericht für den Sozialausschuss, der im Jugenzentrum tagte. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Die Arbeit in den Jugendzentren stand im Mittelpunkt eines Berichtes, den Leiterin Renate Richwien in der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses vorgelegt hat.

Danach ist man an der Hagener Straße derzeit recht zufrieden. So wurde z. B. das Montagsangebot seit den Herbstferien 2010 ausgeweitet. Möglich wurde das, weil der Bedarf in Wiblingwerde zurückgegangen ist. Richwien: „Der Montag wird von den hiesigen Besuchern gut angenommen“, so die JZ-Leiterin. Auch in den zwei Stunden, in denen das Haus allen Altersgruppen offen steht, gebe es keine Probleme. „Die Bedenken, dass die jüngeren Kinder ihre Bedürfnisse nicht durchsetzen können, waren unbegründet.“

Zufrieden zeigte sich die JZ-Leiterin auch mit dem Ablauf der Ferienspaß-Aktion im Sommer. Probleme hatte es allerdings im Vorfeld der Veranstaltung gegeben: Weil die Gemeindemittel für den Ferienspaß seit Jahren nicht verändert worden waren – die Preise aber allgemein gestiegen waren – stand die Ferienaktion im letzten Jahr plötzlich auf der Kippe. „Wir hatten Probleme, ein füntägiges Programm auf die Beine zu stellen.“ Hilfe war letztlich aus den Reihen der Kommunalpolitik gekommen – der SPD-Ortsverein habe durch eine Spende den Ausfall des Ferienspaßes verhindert.

Ein um 1000 Euro erhöhter Haushaltsansatz erlaube nun für den Sommer wieder eine gute Planung der Veranstaltung. „Das macht ein attraktiveres Programm möglich“, freute sich die JZ-Leiterin. Der Ferienspaß wird in der ersten vollen Ferienwoche – also ab dem 25. Juli – stattfinden.

Für die Betreuung, so erwartet es Renate Richwien, werde man drei Honorarkräfte benötigen. Um die Mehrkosten für die Gemeinde in Zeiten knapper Kassen abzumildern, könnte über eine Erhöhung der Teilnehmerbeiträge nachgedacht werden, so Richwien. Auch diese seien nämlich in den letzten Jahren unverändert geblieben.

Die Kooperation mit der Albert-Schweitzer-Hauptschule habe man in den Jahren 2009 und 2010 nach vergeblichen Versuchen in Gang gebracht und schließlich ausbauen können. Es gab zunächst eine Kreativ-AG, aus der dann ein Pausen-Café wurde. „Dort wurden“, berichtete die JZ-Leiterin, „zahlreiche Fragen an mich herangetragen.“ Zur Zeit sei das Angebot aber leider wieder ausgesetzt, da wegen einer langfristigen Erkrankung eines Lehrers der Montag am Holensiepen kein langer Schultag mehr sei.

Die Besucherstatistik der „Kurve“ für 2010 zeigt, dass die Altersgruppen zwischen 9 und 17 Jahren die meisten Besucher stellen. Die 12- bis 14-Jährigen und die 15- bis 17-Jährigen sind jeweils am stärksten vertreten. ▪ tk

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