Modellrechnung noch nicht ernst nehmen

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Gabriele Balzukat, Leiterin der Nachrodt-Wiblingwerder Kämmerei bleibt gelassen. Dabei sollten die Nachrichten, welche das Landesministerium für Inneres jüngst verkündete, doch einigermaßen erfreulich sein.

Fast zwei Millionen Euro Schlüsselzuweisungen - das bedeuten immerhin 900 000 Euro mehr als für den Haushaltsentwurf 2011 ursprünglich geplant, kommen nach einer ersten Modellrechnung des Ministeriums für die Doppelgemeinde heraus.

Doch Balzukat sagte: „Ich nehme diese Zahlen noch nicht ernst. Es bringt einfach nichts über die Zahlen der ersten Modellrechnung zu diskutieren“. Erfahrungsgemäß lägen die dann immer um bis zu 50 Prozent daneben. Erst die zweite Modellrechnung nähere sich relativ sicher der Realität an. Mit belastbare Daten rechnet die Kämmereileiterin erst für den Monat März.

In der Vergangenheit bewegten sich die Zuweisungen in Jahren durchschnittlicher Wirtschaftskraft bei etwa 1,2 Millionen Euro. Die Schlüsselzuweisungen gehören zu den Einnahmequellen der Kommunen. Sie dienen als Finanzausgleich und sind nicht zweckgebunden, sind für den allgemeinen Finanzbedarf. Einwohnerzahl und eben die Steuerkraft bilden unter anderem die Grundlage der Berechnung.

Daneben gibt es natürlich noch die Schulpauschale (200 000 Euro) und die Sportpauschale (40 000 Euro, sowie die Investitionspauschale (noch keine Zahl).

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