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Mittsommerfest in Nachrodt: Viel los am Gartenhallenbad

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Von: Thomas Krumm

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Wegen des heißen und trockenen Wetters durften statt eines großen nur mehrere kleine Feuer in Tonnen entzündet werden.
Wegen des heißen und trockenen Wetters durften statt eines großen nur mehrere kleine Feuer in Tonnen entzündet werden. © Krumm, Thomas

Feuer und Wasser waren am Samstagabend auf der ehemaligen Liegewiese neben dem Gartenhallenbad in Nachrodt gefragt: Das Material für das Feuer stammte noch von dem ausgefallenen Osterfeuer, das nun einem anderen Brauchtumsfest zugute kam: dem Mittsommerfest kurz vor dem hellsten Tag des Jahres.

Dass es Mitte Juni schon derart heiß werden würde, konnte bei der Planung niemand wissen. „Das Wetter ist so gut geworden, dass wir kein großes Feuer machen dürfen“, stellte Mitorganisator Bernd Fischer fest. Statt eines großen Feuers gab es mehrere kleine Feuer in schützenden Tonnen, deren Untergrund fortwährend gewässert wurde. Mitarbeiter der Brandschutztechnik-Firma Meyer-Hagen aus Hagen, die mit einem Löschfahrzeug gekommen waren, beaufsichtigten die Feuertonnen darüber hinaus.

Bernd Fischer erläuterte den Hintergrund: Da die kommunalen Feuerwehren verzichtbare Feueraktionen nicht mehr begleiten dürfen, sorgte das ehrenamtliche Engagement dieser Firma für die nötige Sicherheit. Denn von den Erträgen der Mittsommerparty sollte nach Möglichkeit etwas übrig bleiben für das Gartenhallenbad. Bis zur fälligen Renovierung, für die bereits öffentliche Mittel bereitstehen, wird es derzeit nur für den Kursbetrieb und nicht für den allgemeinen Badebetrieb genutzt.

Für die Kinder hatten sich die Organisatoren einige Angebote einfallen lassen: So konnte unter anderem über der großen Feuerschale Stockbrot gemacht werden.
Für die Kinder hatten sich die Organisatoren einige Angebote einfallen lassen: So konnte unter anderem über der großen Feuerschale Stockbrot gemacht werden. © Krumm, Thomas

Eis und Stockbrot für den Nachwuchs

Die nötige Verpflegung für die Mittsommerparty kam hauptsächlich vom Grill. Für die Kinder stand außerdem eine Tiefkühltruhe auf dem Gelände, die mit Eis befüllt war. Ohne geduldige Eigenaktivität ging nichts beim Stockbrot: Manch schwarze Außenhaut der Lagerfeuer-Backwaren ließ ahnen, dass die Lernprozesse auf dem Weg zum optimalen „Brötchen“ noch nicht abgeschlossen waren. Aber es blieb viel Zeit zum Lernen und Ausprobieren an einem Abend, der auch ohne Lagerfeuer extrem heiß war.

„Wir sind sehr froh, dass wir den Nachrodtern wenigstens ein bisschen was bieten konnten“, freute sich Mitorganisatorin Janina Jochheim über das große Interesse der Nachrodt-Wiblingwerder an dem langen gemeinsamen Abend.

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