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Mitmachen statt „moppern“: CDU mit deutlichem Appell

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Der neue CDU-Vorstand des Gemeindeverbandes Nachrodt-Wiblingwerde.
Der neue CDU-Vorstand des Gemeindeverbandes Nachrodt-Wiblingwerde. © CDU

50 Mitglieder hat die CDU in Nachrodt-Wiblingwerde. Das reicht den Christsozialen nicht. Sie wollen mehr. Nicht die einzige Sorge des Gemeindeverbandes.

Nachrodt-Wiblingwerde – „Wisst Ihr überhaupt, was wir mit so wenigen Leuten erreichen können? Überlegt euch das. Statt ‘rumzumoppern kann man sich wirklich besser engagieren. Kommt zu uns.“ Es ist ein Appell von Klaus-Dieter Jacobsen. Der gerade wiedergewählte Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes rührt ordentlich die Werbetrommel für die Christdemokraten der Doppelgemeinde. 50 sind es. Und es sollen unbedingt mehr werden, wie auch bei der Mitgliederversammlung in der Gaststätte „Zur schönen Aussicht“ deutlich wurde.

Mitgliederbeauftragte ist Elfriede Sickart. Sie wurde auch zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, ebenso wie Ulrich Gülicher und Jens-Philipp Olschewski, der zuvor Beisitzer war. Viele Veränderungen gibt es im CDU-Vorstand nicht. Schatzmeister ist jetzt Burkhard Brinker, der Marion Kreuder-Rathmann ablöst. Die ehemalige Schriftführerin Kathrin Püschel ist zur Beisitzerin gewählt worden. Ihr altes Amt übernimmt Sebastian Brinker. Beisitzer sind auch Michael Schlieck, Stefan Herbel und Roderich Knipps.

Gesperrte A45: Verkehrschaos bleibt Thema

Dass die Mitgliederversammlung stattfinden konnte, erleichtert alle Beteiligten. Denn die Kreisgeschäftsstelle hatte schon mehrmals erinnert. Hätte man das Treffen coronabedingt erneut ausfallen lassen, wäre der Vorstand zwar nicht abgewählt, aber auch nicht mehr geschäftsführend im Amt gewesen. Trotzdem verzichteten viele Christdemokraten auf die Zusammenkunft. „Dafür habe ich absolutes Verständnis“, sagt Klaus-Dieter Jacobsen, der aber den Landtagsabgeordneten Thorsten Schick begrüßen konnte.

Dass es um die Verkehrssituation nach der Sperrung der A 45 ging, versteht sich fast von selbst. Die Nachrodt-Wiblingwerder haben jetzt die Autobahn im Vorgarten. Mit allen politischen Möglichkeiten und Abgeordneten im Land und Bund, mit Betrieben und den Kammern will die CDU nicht nachlassen, Druck auf die Verantwortlichen auszuüben. Die Situation könne man nicht hinnehmen.

Mitglieder „sterben einfach weg“

Klaus-Dieter Jacobsen wünscht sich zudem Nachwuchs, junge Leute. „Wir hatten mal mehr als 60 Mitglieder. Die Leute treten nicht aus, sie sterben uns einfach weg und es kommen keine neuen nach.“ Ein Problem, das nicht nur die CDU in Nachrodt-Wiblingwerde hat.

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