Das Geheimnis des großen Zehs

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Vorläufer: Thomas Bergfeld zeigt den Teilnehmern die Übungen.

Nachrodt-Wiblingwerde – Socken aus und loslaufen: Von den Füßen kann man einiges lernen. Das wurde beim Mitmach-Seminar deutlich. Ernst wird es, wenn der große Zeh in der Luft steht.

„Wunderwerk Füße“: Dies war der Titel eines Mitmach-Seminars, das Thomas Bergfeld auf Einladung des Trägervereins Gartenhallenbad in der Aula der Sekundaschule anbot. 

Anstatt sich nur darüber zu informieren, wie sich Schmerzen beim Laufen vermeiden lassen, stand von der ersten Minute an das eigene Tun im Mittelpunkt. „Ich möchte Sie heute mit auf die Reise nehmen und verdeutlichen, wie wichtig die Füße für ein stabiles Fundament zum Stehen und zum Gehen sind. Mit 28 Knochen ist der Fuß ein komplexes und auch tolles System“, erklärte der Orthopädiemeister. 

Konturen der Füße nachzeichnen

Gleich zu Beginn des Kurses forderte der Spezialist die Kursteilnehmer auf, nicht nur die Schuhe, sondern wahlweise auch die Strümpfe auszuziehen und die Konturen beider Füße auf Papier nachzuzeichnen. 

Hintergrund: Durch einfache Übungen sollten die Teilnehmer ein Gespür dafür bekommen, wie sich der Körperschwerpunkt auf verschiedene Punkte verlagert und wie man ein harmonisches Gleichgewicht erreicht. Der Platz der Schulaula wurde für Dehn- und Bewegungsübungen genutzt, mit dem Ziel, Strategien für einen stabileren Fuß zu entwickeln.

Großer Zeh kommuniziert

Interessant auch: Die beiden großen Zehen gelten als sogenannte Kommunikationszehen. „Und wenn diese mit der Außenwelt nichts mehr zu tun haben wollen, stehen sie ein bisschen in der Luft.“ Auf diese Weise, also mit beiden großen Zehen in der Luft stehend, sollten die Teilnehmer ein paar Schritte durch die Aula laufen. 

Thomas Bergfeld ist im Bereich Reha-Sport aktiv. Wenn der Kurs, in dem es darum geht, Schmerzen beim Laufen zu vermeiden, auf die nötige Resonanz stößt, soll er in Serie gehen. Die Premiere war schon mal ein Erfolg.

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