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Fische können nicht gerettet werden: Fischerei- und Jagdgenossenschaften tagen „in Windeseile“

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Von: Lydia Schmitz-Machelett

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Die Mitglieder der Fischereigenossenschaft und Jagdgenossenschaft tagten bei Holzrichter in Veserde.
Die Mitglieder der Fischereigenossenschaft und Jagdgenossenschaft tagten bei Holzrichter in Veserde. © Schmitz-Machelett

Die Mitgliederversammlungen der Fischereigenossenschaft Nachrodt-Wiblingwerde und der Jagdgenossenschaft waren schnell beendet. Darüber wurde gesprochen.

Nachrodt-Wiblingwerde – Die Mitgliederversammlung der Fischereigenossenschaft Nachrodt-Wiblingwerde zählt normalerweise zu den schnellsten Versammlungen auf Gemeindegebiet. Etwa zehn Minuten dauert sie im Durchschnitt. Doch am Dienstag bekam sie Konkurrenz: Die Jagdgenossenschaft schrammte auch ganz knapp an der Zehnminuten-Marke.

So schnell hatten die meisten Besucher nicht einmal ihr Getränk getrunken, dass sie sich für den Abend bestellt hatten. Bei den Fischereigenossen berichteten Vertreter des Angelsportvereins von den aktuellen Problemen entlang der Lenne.

Fische können nicht gerettet werden: Fischereigenossenschaft tagt „in Windeseile“

So gebe es im Bereich der Klingestraße immer wieder Probleme mit Müll. Zudem habe man Kummer am Obergraben. Der sei mehrfach ohne Rücksprache abgelassen worden. Die Fische konnten nicht gerettet werden. Hier soll nun die Gemeinde den Kontakt suchen und den Eigentümer anschreiben.

Bei den Jagdgenossen vermeldete der Vorstand, dass die Wildschäden im vergangenen Jahr offensichtlich rückläufig waren. Denn der Wildschadenschätzer wurde bis Anfang Februar nicht in Anspruch genommen.

Wildschäden rückläufig: Jagdgenossenschaften tagen „in Windeseile“

Zudem beschlossen die Mitglieder den Haushalt für 2022/2023. Der erwartete Überschuss von 28.436,11 Euro soll an die Genossen verteilt werden. Da die Jagdgenossenschaft ab 2023 Umsatzsteuerpflichtig wird, wurde hierfür eine Rückstellung im neuen Haushalt in Höhe von 1405,65 eingestellt.

Werner Holzrichter bat zudem darum, dass das Gebiet Im Kleff aus den kostenpflichtigen Jagdgebieten herausgenommen wird. Eine Bejagung sei dort aufgrund der Lage absolut unmöglich. Die Untere Jagdbehörde soll dies nun prüfen.

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