Mehr als 200 Schüler besuchen Iserlohner Schulen

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Morgens machen sich knapp zwei Hundertschaften Schüler aus Nachrodt-Wiblingwerde auf den Weg in Richtung Letmathe und Iserlohn: Mehr als 120 Schüler besuchen dabei die Iserlohner Realschulen, rund 70 Schüler die Gymnasien, auch die Iserlohner Gesamtschule ist mit etwa 20 Schülern aus Nachrodt ganz gut vertreten.

Zu den weiterführenden Schulen in Lüdenscheid werden inklusive der neuen immerhin 45 Schüler pendeln, die Hälfte besucht dabei die Gymnasien. Fast 60 Schüler aller Altersklassen aus der Doppelgemeinde besuchen Hohenlimburger Schulen (37 Gymnasium, rund 20 Realschule). Der Rest verteilt sich auf die weiterführenden Schulen in Altena und die Nachrodt-Wiblingwerder Hauptschule. Letztere bekommt bald 18 Schüler von den beiden Grundschulen. Dort freut man sich aber auch über Schüler aus Altena, Hohenlimburg und gar Schwerte. - Die Albert-Schweitzer-Hauptschule genießt einen guten Ruf.

Die aktuellen Quoten bei den Schulübergängen zeigen bei den neuen Gymnasiasten einen Trend in Richtung Altena (14 Schüler), immerhin vier Schüler besuchen bald im neuen Schuljahr die Altenaer Realschule. Nach Iserlohn wechseln im neuen Schuljahr fünf Schüler zum Gymnasium, neun zur Realschule und zwei zur Hauptschule nach Iserlohn. Die Lüdenscheider Gymnasien erhalten vier neue aus der Doppelgemeinde, die Realschule bekommt drei Nachrodt-Wiblingwerder und einer wird künftig dort die Gesamtschule besuchen. Drei Schüler aus der Doppelgemeinde wechseln in diesem Jahr zum Hohenlimburger Gymnasium, Wieviel Neue zur dortigen Realschule wechseln, ist nicht klar.

Angesichts der vielen Nachrodter Schüler spiele die Doppelgemeinde eine nicht unwichtige Rolle für die städtische Schulentwicklungsplanung, hieß es aus dem Iserlohner Schulamt.

Übrigens: Was die gemeindeeigenen Schulen anbelangt, so existiert ein brauchbarer Schulentwicklungsplan in Nachrodt-Wiblingwerde nicht. Der aktuelle Plan stammt aus dem Jahr 1991, s. „Da müssen wir ran“, sagte Gabriele Balzukat.

Ziel der kommunalen Schulentwicklungsplanung ist auch, über die Prognose der Schülerzahlentwicklung notwendige Investitionen und organisatorische Maßnahmen bereits vorher zu erkennen, um dadurch rechtzeitig Prozesse einzuleiten, die den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler Rechnung tragen. - vdB

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