Mehr Entscheidungsfreiheit für Fachbereich Bauen

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Einen förmlichen Beschluss gab es nicht - stattdessen erfolgte ein zustimmendes Gemurmel und keine dezidierte Gegenrede. Auf diese Art und Weise räumten die Ratsmitglieder der Doppelgemeinde bei ihrer jüngsten Sitzung der Verwaltung ein wenig mehr Entscheidungsfreiheit ein.

Dabei geht es tatsächlich um die Genehmigung von „Kleinigkeiten“ wie eine neue Treppe, der neue Schuppen oder die Garage sowie Umbauten im Haus. All das musste bislang dem Fachausschuss und Rat mit Vorlage und Beschlussempfehlung präsentiert werden.

Anlass für den Jürgen Röll, Bürgermeisterstellvertreter und Fachbereichsleiter, die eher vorsichtig formulierte Frage nach mehr Entscheidungsbefugnis für das Bauamt im Rat zu stellen, war dabei eben der Tagesordnungspunkt „Errichtung einer Außentreppe in Haste“.

Wo der Fachbereich Planen und Bauen der Verwaltung die Grenze bei Genehmigungen die Grenze ziehen wird, ist nicht klar definiert. Röll sagte gestern auf Anfrage, dass man das „mit Fingerspitzengefühl“ regeln müsse. Voluminöse Bauvorhaben würden natürlich Fachausschuss und Rat präsentiert. ▪ vdB

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