Maßnahmenplanung zum Gasanschluss kommt voran

Rennerde kann Gas geben

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Rennerde – das Dorf könnte bald mit Eilerde eine Gasleitung bekommen – auch wenn die L692 noch nicht ausgebaut wird.

Nachrodt-Wiblingwerde – Langsam kommt Bewegung in die Maßnahmenplanung zum Gasanschluss Rennerde/Eilerde. Nach einer ersten unverbindlichen Interessenabfrage der Gemeinde begannen Stadtwerkemitarbeiter nun mit den ersten persönlichen Informationsgesprächen.

Noch ist nichts sicher, aber die Chancen, dass tatsächlich ein Gasanschluss kommt, steigen. Bisher hieß es, dass die Leitung im Zuge der Sanierung der L692 mit verlegt würden - sofern genug Interesse bestünde.

An StraßenNRW wollen sich die Stadtwerke nun aber nicht zwangsläufig binden, da die Sanierung erneut aufgeschoben wurde. In den Informationsgesprächen hieß es: „Wenn genug Interesse besteht, sodass sich ein Ausbau lohnt, dann verlegen wir Leitungen – egal ob mit oder ohne StraßenNRW.“ Genug Interesse bedeutet mindestens 30 unterschriebene Verträge.

Insgesamt wurden 58 Eigentümer von der Gemeinde angeschrieben und nach ihrem Interesse gefragt - vom Eilerder Feld bis Rennerde, sprich Eilerde, Höchsten, Brannten Hahn, Großen Hahn und Rennerde. 28 Eigentümer kreuzten an, an einem unverbindlichen Beratungstermin Interesse zu haben. 14 haben sich gar nicht gemeldet und 16 gaben an, kein Interesse zu haben. Diese Eigentümer werden nun auch nicht weiter informiert.

In den ersten Informationsgesprächen geht es schlicht darum, zu erklären, wie könnte so etwas aussehen, was ist dafür erfordelich und wo liegen die Kosten. Zudem werden schon erste individuelle Frage beantwortet, beispielsweise ob sich die vorhandene Heizungsanlage vielleicht einfach umrüsten lässt. Auch sei es möglich, ersteinmal nur den Anschluss zu legen.

„Das heißt nicht, dass Sie sofort auf Gas umstellen müssen. Natürlich können Sie zunächst Ihre alte Anlage weiter nutzen. Aber Sie haben schon einmal den Anschluss. Und der ist in so einer Gemeinschaftsaktion schlicht wesentlich günstiger zu bekommen“, sagte der Mitarbeiter.

Um Verträge geht es derzeit noch nicht, jedes Gespräch ist unverbindlich. Wann es los gehen könnte, ist noch ungewiss. Allerdings könnte es doch recht zügig gehen – wie man in Verserde gesehen hat. Das Dorf wurde im vergangenen Jahr angeschlossen.

Relativ zeitnah wurden Verträge geschlossen und mit dem Ausbau begonnen. So wünschen sich die Stadtwerke das nun auch in den anderen Dörfern des Höhengebietes. Anlieger, die noch Interesse an unverbindlichen Informationen zum möglichen Gasanschluss haben, können sich an die Gemeinde oder die Stadtwerke wenden.

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