Maßnahmen des neuen Pfarrentwicklungskonzeptes greifen

St. Josef in Nachrodt: Gottesdienstzeiten ändern sich

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Die katholische Kirche St. Josef in Nachrodt ist ortsbildprägend. Im und um das Gotteshaus sind bis ins Jahr 2020 keinen wesentlichen Instandsetzungsarbeiten notwendig. Das steht im Pfarrentwicklungskonzept der Großgemeinde St. Matthäus, Altena, zu der auch St. Josef gehört.  

Nachrodt-Wiblingwerde - Den Besuch der Gottesdienste in der katholischen St. Josef-Kirche an der Hagener Straße bezeichnet Pfarrer Ulrich Schmalenbach als „sehr gut“. Trotzdem werden sich die mehr als 1100 Katholiken der Gemeinde ab dem 26. und 27. Januar auf neue Gottesdienstzeiten einstellen müssen.

Die Nachrodter Katholiken gehören bekanntlich zum Pfarrverband St. Matthäus, Altena, zu dem zusätzlich auch St. Theresia in Altena-Evingsen zählt.

„Der neu gewählte Pfarrgemeinderat hat beschlossen, ab Samstag, 26. Januar und Sonntag, 27. Januar, die Gottesdienstzeiten folgendermaßen zu ändern“, sagt Schmalenbach:

  • samstags 17 Uhr St. Josef
  • sonntags 9.30 Uhr St. Theresia, Evingsen (in den geraden Kalenderwochen)
  • samstags 17 Uhr St. Theresia, Evingsen
  • sonntags 9.30 Uhr St. Josef (in den ungeraden Kalenderwochen)

Sonntags wird aber weiterhin immer in der Stammkirche, also St. Matthäus, Altena, um 11 Uhr ein Gottesdienst gehalten. Besonderer Service für alle: samstags steht ab 16.40 Uhr eine Fahrgelegenheit ab St. Matthäus zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Sonntags ist ebenfalls ein Pendeldienst zwischen St. Josef und St. Theresia geplant. 

Der neue, gemeinsame Gemeinderat wird am 9. Februar im Pfarrsaal von St. Matthäus neue Koordinierungs- und Arbeitskreise bilden. Bekanntlich existiert seit den letzten Wahlen nur noch ein Gemeinderat für alle drei katholischen Kirchen. 

Wesentliches Thema für Nachrodt: Die weitere Umsetzung des im Pfarrentwicklungskonzept festgeschriebenen Pfarrumbau-Programmes bis ins Jahr 2025 und darüber hinaus. Zwar stehen bis ins Jahr 2022 keine wesentlichen Bau- oder Sanierungsmaßnahmen in der Kirche oder den kircheneigenen Gebäuden an. 

Dennoch sollen etwa 2020 beispielsweise die Türen für mehr als 40 000 Euro ersetzt und eine Innensanierung (voraussichtliche Kosten mehr als 250.000 Euro) durchdacht und geplant werden. 

Im Raum steht nach wie vor, die Kirche zu teilen, um neben dem Sakralraum noch einen Mehrzweckraum zu erhalten. Auch die Veräußerung von Pfarrhaus und Vereinshaus stehen auf der Agenda. 

Bereitet die Unterhaltung und Trägerschaft der Friedhöfe im Stadtgebiet von Altena St. Matthäus teils große Sorgen, sieht das in Nachrodt nicht so kritisch aus. Pfarrer Ulrich Schmalenbach bescheinigt den bisher Verantwortlichen über Jahre und Jahrzehnte „eine sehr gute Arbeit geleistet zu haben.“ 

Alle Details, Pläne und Ideen rund um St. Josef und weitere kirchliche Gebäude sind im Pfarrentwicklungskonzept beschrieben. Einsehbar sind sie nach wie vor über die Homepage der Kirchengemeinde St. Matthäus und St. Josef unter www.st-matthaeus.de oder www.st-josef-nachrodt.de.

Das Vereinhaus soll veräußert werden.

In dem im vergangenen Jahr verabschiedeten Pfarrentwicklungskonzept, dem Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck zustimmte, ist bereits festgeschrieben, dass das Kirchengebäude von St. Josef langfristig nach dem Jahr 2025 zu einem multifunktionalen Raum umgebaut und umgestaltet werden soll.

Es soll dann für Gottesdienste und zusätzlich einen davon abtrennbaren Raum für profane Feiern und Begegnungen geben. Am 9. Februar wird das auch Thema einer Klausurtagung des neuen, gemeinsamen Gemeinderates unter Moderation von Michael Mäuerer, Essen, im Pfarrsaal von St. Matthäus sein.

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