Markt soll jährlich wechseln

Blick auf einen Stand: Das Angebot an Bastelei und Dekoration war sehr üppig. ▪

NACHRODT ▪ Der Weihnachtsmarkt in Nachrodt-Wiblingwerde, der in diesem Jahr auf dem Schulhof der Albert-Schweizer-Hauptschule in Nachrodt stattfand, war wieder einmal ein Publikumsmagnet. Obwohl der Markt erst gegen 14 Uhr offiziell eröffnet wurde, tummelten sich schon zu diesem Zeitpunkt zahlreiche Gäste auf dem Gelände.

Und –wie schon im vergangenen Jahr- – wurde auch dieses Mal viel geboten. Die Organisatoren Christiane Gütting, Hans Peter Clever, Arno Hoffmann, Raimund Steckelberg, Wilhelm Mestekämper und Rüdiger Grote hatten einen Markt auf die Beine gestellt, der offenbar viele Besucher aus der näheren Umgebung mobilisierte.

Fotos vom Weihnachtsmarkt:

Weihnachtsmarkt 2011 in Nachrodt-Wiblingwerde

Die rund 40 Anbieter boten wieder alles an, was das vorweihnachtlich gestimmte Herz höher schlagen ließ. Fast alles, was man sich an weihnachtlicher Dekoration vorzustellen vermag, war auch zu haben. Da gab es beispielsweise Schwibbögen, die eine Besonderheit aufwiesen. Sie alle zierten weniger weihnachtliche Motive sondern vielmehr örtliche Sehenswürdigkeiten aus Nachrodt und Wiblingwerde. Tischdecken, Kerzenarrangements, Schmuck, Holzfiguren und noch vieles mehr war zu bewundern. Bis zum Jahr 2009 richteten sowohl Nachrodt wie auch Wiblingwerde eigene Weihnachtsmärkte aus. Zuletzt jedoch waren beide Veranstaltungen nur noch mäßig besucht. Man entschloss sich daher, beide Märkte zusammen zu legen und sie abwechselnd einmal in Nachrodt und im Folgejahr in Wiblingwerde stattfinden zu lassen.

Diese Überlegung sollte sich als absolut richtige Entscheidung herausstellen. Der Weihnachtsmarkt in 2010 wurde so gut angenommen, dass die Veranstalter am Ende von einer Besucherzahl von rund 5000 ausgingen. Das könnte in diesem Jahr zu toppen gewesen sein. Denn schon am Samstag herrschte an den Ständen zum Teil Hochbetrieb. Das galt allerdings nicht nur für den Aussenbereich. Auch die Stände in der Aula und der Mensa der Hauptschule waren sehr gut besucht. Das kulinarische Angebot war auch in diesem Jahr umfassend. Über die obligatorischen Reibeplätzchen hinaus standen auch wieder Erbsensuppe, Backfisch, Handschnittchen und Bratwurst auf dem Speisezettel. Die Getränkekarte war ebenfalls umfangreich. In erster Linie war jedoch erwartungsgemäß Glühwein angesagt.

Gegen 18 Uhr setzten sich zwei Fackelzüge in Verbindung. Der erste Zug startete am Clubheim des TC Blau-Gold. Der zweite Zug begann seinen Marsch auf dem Parkplatz des Mestekämper-Stadions. Beide Züge, von mehreren Dutzend Kindern angeführt, trafen sich dann auf dem Schulhof der Hauptschule. Dort herrschte um kurz nach 18 Uhr ein Lichtermeer. Und eine kleine Sensation erwartete die Gäste. Gegen 19 Uhr wurde ein mehrere Minuten dauerndes Feuerwerk gezündet. Die Zuschauerinnen und Zuschauer waren augenscheinlich begeistert.

Das Feuerwerk wurde von professionellen Pyrotechnikern gestaltet. Alles in allem ist es den Organisatoren gelungen, einen rundum tollen Weihnachtsmarkt anzubieten. Die außergewöhnlich hohe Resonanz schon am Samstag ließ erkennen, dass der von der Doppelgemeinde gemeinsam veranstaltete Markt ganz offensichtlich ein „Volltreffer“ war.

Der dritte gemeinsame Weihnachtsmarkt findet im nächsten Jahr in Wiblingwerde statt. ▪ hb

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