38 Mädchen und Jungen verlassen die Grundschule an der Ehrenmalstraße

Tolle Abschiedsfeier

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Auf dem Schulhof war schwer was los.

Nachrodt-Wiblingwerde - Ausgelassen und tanzend, aber auch sehr tränenreich: Mit einer kompakten, aber tollen Abschiedsfeier hat die Grundschule an der Ehrenmalstraße gestern die vierten Klassen entlassen. Und wie sie das gemacht hat: Pünktlich um 10.02 Uhr wurden alle Schüler durch Glockenklänge auf den Schulhof gerufen.

 Das waren natürlich nicht irgendwelche Glocken, sondern es waren die Eröffnungsglocken aus dem AC/DC-Klassiker „Hells Bells“. Sie setzten die Kinder förmlich in Bewegung, aber nicht nur die: Headbangende Lehrer sieht man auch nicht alle Tage auf dem Schulhof! 38 Kinder haben die Schule gestern verlassen, 18 aus der Klasse 1a und 17 aus der 1b.

Schulleiterin Carsta Coenen berichtet dass die Mädchen und Jungen ihre Laufbahn nun an verschiedenen Schulen fortsetzen: Einige wechseln zur Sekundarschule im Holensiepen, anderen gehen zum Burggymnasium beziehungsweise zum Gymnasium Letmathe oder sie besuchen künftig die Gesamtschule Iserlohn. Auch die Hauptschule Letmathe steht bei einigen Schülern auf der Liste.

Was wesentlich zum Gelingen der Abschlussfeier beigetragen hat: Das Wetter. „Wir machen das immer so, dass wir Sonnenschein haben“, so die Schulleiterin mit einem Augenzwinkern. Sie hatte eine der beiden Klassen als Klassenlehrerin, die zweite hatte Annika Scheiblich unterrichtet.

Musikalisch sollte es dann auch nicht bei „Hells Bells“ bleiben. Allerdings ging es in ganz andere Gefilde, die dennoch tanzbar blieben – wenn auch ohne Headbanging. Nun ging es um Tim Toupets Fliegerlied „Heut ist so ein schöner Tag“, um Olaf Hennings „Komm hol das Lasso raus“, um den Ententanz und um das „Rote Pferd“ oder den „Gummibärentanz“. Bewegungsmangel wurde da im Handumdrehen zum Fremdwort.

Schließlich übernahmen die scheidenden vierten Klassen noch das Mikro. Sie sangen „Wir sind zusammen groß“ und „Sang und klanglos“ und schließlich nach lauten „Zugabe!“-Rufen noch „Ein Hoch auf uns“ von Andreas Bourani.

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