Schulküche brennt: Großübung am Holensiepen

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Atemschutzträger kurz vor dem Einsatz an der Sekundarschule.

Nachrodt-Wiblingwerde - Die Schulküche brennt. Um Himmels Willen. Kinder der Sekundarschule sind in Not. Nicht alle haben die Flucht nach draußen geschafft. Hilfe naht. Zum Glück liegen Puppen im Rauch – bei der Großübung des Löschzuges Nachrodt, des Löschzuges 1 Altena und des DRK Altena-Nachrodt-Wiblingwerde.

Alarm um kurz nach 8 Uhr. Die interkommunale Zusammenarbeit zwischen Altena und Nachrodt klappt wie am Schnürchen. Zum ersten Mal ist das DRK dabei – und auch Mädchen und Jungen von der Kinderfeuerwehr sind im Einsatz. Es herrscht ein unaufgeregtes Treiben am Holensiepen. Obwohl sich 40 Einsatzkräfte an der Sekundarschule tummeln, sieben Feuerwehr- und drei DRK-Fahrzeuge auf dem Schulhof stehen, geht es eher besonnen zu.

Wie funktioniert das Zusammenspiel der Führungskräfte und der Atemschutzträger? „Altena hat Atemschutzgeräte eines anderen Herstellers“, sagt Wehrleiter Mark Wille. Und so können sich die Trupps gegenseitig nicht helfen, die Geräte sind nicht untereinander kombinierbar. „Das sind Dinge, auf die man beispielsweise achten muss“, sagt Mark Wille. Vier Atemschutzträger aus Nachrodt und acht aus Altena sind bei der Großübung im Einsatz. Bewusst jüngere Leute werden als Einsatzleiter eingesetzt – Patrick Kriebel aus Nachrodt, der später dann, als die Lage größer wird, von Michael Wefer abgelöst wird. „Das hat alles gut geklappt“, lobt Mark Wille seine Kollegen. Einzig der Funkkontakt ist anfangs ein kleines Problem für die Atemschutztrupps. „Als man dies bemerkt hat, wurde umgestellt.“

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