Personal gibt’s schon

FDP will mitmischen - Liberale gründen Ortsverband 

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FDP-Bezirksvorsitzende Angela Freimuth, stellvorsitzende Kreisvorsitzende Eva Thielen und Axel Hoffmann, Fraktionsvorsitzender im Kreistag.

Nachrodt-Wiblingwerde – Kommt vor der Kommunalwahl im kommenden Herbst noch einmal Bewegung in die politische Landschaft? Die Freien Demokraten jedenfalls gründen in der Doppelgemeinde einen eigenen Ortsverein – und zwar am heutigen Mittwoch (5. November) um 18.30 Uhr in die Gaststätte „Zur schönen Aussicht“.

Im Märkischen Kreis gibt es liberale Ortsverbände in 13 von 15 Kommunen. Die Doppelgemeinde wird Nummer 14. „Nachrodt-Wiblingwerde war ein weißer Fleck auf unserer Landkarte“, sagt Martina Stenger. Die Kreistagsabgeordnete ist die Beauftragte des Kreisverbandes für die Doppelgemeinde und in der dreiköpfigen Kreistagsfraktion parlamentarische Geschäftsführerin.

„Es geht darum, Unterstützung zu geben“, sagt Stenger. Die Überlegung, einen Ortsverband in der Doppelgemeinde zu gründen, gebe es schon lange. „Wir haben dort eine ganze Anzahl von Mitgliedern“, sagt Stenger. Und: Personalfragen seien auch schon vorab besprochen worden, es gebe Aktive, die sich einbringen wollen. Details nennt sie vorab nicht.

An der Gründungsversammlung heute wird auch der Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Axel Hoffmann, teilnehmen. Auf der Tagesordnung stehen Erläuterungen zur satzungsrechtlichen Lage, eine Entscheidung über die Anzahl der zu wählenden Beisitzer – und natürlich die Wahl eines Ortsvorstands.

Schließlich gibt es die Punkte „Ausblick“ und „Verschiedenes“. Ob dabei auch über die Kommunalwahl gesprochen wird und ob die FDP dabei den Hut in den Ring wirft, lässt Martina Stenger offen. „Das soll dem Vorstand überlassen bleiben. Denkbar ist es.“

Bei den Kreistagswahlen 2014 hatten gerade einmal 2,02 Prozent der Nachrodter und Wiblingwerder für die FDP gestimmt. Im Jahr 2009 hatten die Liberalen mit 5,59 Prozent der Stimmen abgeschnitten. Dass die Liberalen in der Doppelgemeinde aber deutlich mehr Potenzial aufbringen können, zeigte sich bei der Bundestagswahl 2017: 11,33 Prozent der Erststimmen und sogar 13,20 Prozent der Zweitstimmen in Nachrodt-Wiblingwerde gingen an die FDP.

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