Letzte Nachrodter Mahlzeit im Jahr 2018 / Sieben Organisationen profitieren

700 Euro gespendet

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Lotte Glasow in der Küche: Sie wird nach 18 Jahren in den „Mahlzeit“-Ruhestand treten.

Nachrodt-Wiblingwerde - Richtig voll war es am Donnerstag bei der Nachrodter Mahlzeit, der letzten in diesem Jahr. „Da wird man flott gemacht“, stellte Lotte Glasow fest, und ein Besucher schien eine Lösung zur Hand zu haben: „Ihr solltet vielleicht Rollschuhe verteilen!“

 Verteilt wurde dann aber tatsächlich etwas, nämlich Geld in Form von Spenden für verschiedene Empfänger: Andrea Gruß entschied sich für den „Traumwagen“ des Malteser Hilfsdienstes, Birgit Spredmann und Bernd Greif für Kinder in Kenia, Gudrun Gruß spendete ihren Teil dem Förderverein Frönspert, Siegfried Lemke dem Hallenbad Nachrodt, Lotte Glasow dem Seca-Haus Sassenscheid und Anna Krügers Zuwendung ging an den Förderverein für krebskranke Kinder in Tübingen. Insgesamt hat die Nachrodter Mahlzeit auf diese Weise 700 Euro aus den Überschüssen für gute Zwecke zur Verfügung gestellt. Gegegessen wurde natürlich auch: „Ich soll euch sagen, es hat super lecker geschmeckt“, rief Andrea Gruß vom Mahlzeit-Team der Küchencrew zu. Zur Feier des Tages hatte sich Küche – wie man es gewohnt ist besondere Mühe gegeben. So wurde zunächst eine Rinderbrühe mit Einlage serviert, dann gab es Roulade vom Schwein, Semmelklöße und Rotkohl und als Nachtisch dann ein weihnachtliches Dessert. Unterstützt wurde die Gruppe diesemal vom Edeka-Markt Letmathe und dem AwaStore aus der Doppelgemeinde.

Im Januar – diesmal wieder regulär am dritten Donnerstag – geht es weiter im evangelischen Gemeindehaus. Lotte Glasow will dann aber nicht mehr dabei sein – sie hat sich aus Altersgründen entschlossen, die Tätigkeit nach 18 Jahren an den Nagel zu hängen.

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