Sandra Papendick beendet Roman-Trilogie

Letzte Mission für Engel Fiona

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„Just you and me“ ist als E-Book und als Print-Ausgabe erschienen. Es landete prompt in den Amazon-Top 100

Nachrodt-Wiblingwerde - Sandra Papendick war überrascht, als ihre neugewonnenen Fans nach dem Verschlingen ihres Erstlingsromans „Remember me“ nach einer Fortsetzung mit Fiona schrien. Es folgte „Trust me“, in dem der Engel in Amor-Mission Chaos bei ihrem Schützling verursachte. In „Just you and me“ erfährt der Himmelsbote nun selbst eine Abreibung. Und mit diesem Band beendet die Autorin aus Nachrodt die Trilogie, die den Buchmarkt angenehm aufwirbelte.

Es fällt Sandra Papendick mittlerweile nicht mehr schwer auf ihren Künstlernamen zu reagieren. Erst jüngst fragten sich auf der Leipziger Buchmesse am Stand des A.P.P.-Verlags wieder viele Fans nach Alexandra Carol durch.

Top 100

„In der ersten Woche nach der Veröffentlichung ist das neue Buch sofort in die Amazon Top 100 geschossen!“, freut sich Sandra Papendick. Sowohl die Printausgabe läuft gut, wie auch das E-Book. Und die ersten Rezensionen der Leser fallen wieder sehr positiv aus. Engel Fiona bekommt diesmal den Auftrag, Felix zur Seite zu stehen. „Allerdings ist der ja kein netter Typ, dem man einen guten Schutzengel an die Seite wünscht...“, beschreibt die Autorin. Anstatt ihn, möchte Fiona lieber das arglose nette Mädchen beschützen, das ihm begegnet.

Der Roman bei der Leipziger Buchmesse.

 „Aber am Ende kommt natürlich doch eine Liebesgeschichte heraus“, berichtet Sandra Papendick augenzwinkernd. Das Thema liegt ihr, nur von den Engeln wird sie sich künftig entfernen. Ohne die Boten ist schon ihr im vergangenen Jahr erschienener Jugendroman „Mit Dir verloren“ ausgekommen, der beim Verlag Carlsen Impress als E-Book erschienen ist. Darin geht es um ein verwöhntes Mädchen aus gut situiertem Hause, das mit einem verkannten Straßenjungen durchbrennt. Insbesondere junge Leserinnen ab 14 Jahren griffen hier gern zu, das Werk über diese Konfliktsituation wurde zum Bestseller in der Sparte Jugendbuch, wobei Verkaufszahlen allein ja wenig darüber aussagen, ob die Leser auch zufrieden sind. Dass sie es sind, freut Sandra Papendick besonders im Zeitalter der Online-Rezensionen, „denn im Internet wird hammerhart kritisiert“, hat die Autorin festgestellt.

Für Jugendliche

Für Jugendliche würde sie gern weiterschreiben und auch ein fast fertiger Erwachsenenroman liegt schon länger bei ihr in der Schublade. „Den möchte ich als nächstes gern mal richtig rund kriegen“, erklärt Sandra Papendick. Darüber hinaus mangelt es der Nachrodterin nicht an Ideen, allerdings an Zeit. „Ich hab ja auch Beruf und Familie.“ Darauf nimmt ihr Stammverlag aber zum Glück Rücksicht. „Druck gemacht haben die noch nie. Das finde ich gut, denn aus der schnellen Feder wollte ich nie schreiben. Außerdem spielt meine Familie ja auch eine ganz wichtige Rolle: Mama liest jede Zeile von mir, auch die verbotenen. Dafür danke ich ihr herzlich!“

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