Trotz Abriss der Rastatt

Lenneterrasse: Kulturschock will bewirten

Genießen auf der Lenneterrasse: Das geht wegen der Pandemie nicht wie früher, soll aber mit Hygienekonzept möglich werden.
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Genießen auf der Lenneterrasse: Das geht wegen der Pandemie nicht wie früher, soll aber mit Hygienekonzept möglich werden.

Auf ein kühles Getränk mittwochs an die Lenneterrasse: Diese Freude will der Kulturschock Gästen in Nachrodt auch 2021 machen. Doch es gilt einige Hürden zu nehmen - abgesehen von Corona.

Nachrodt-Wiblingwerde – So schön war es all die Jahre immer mittwochs: Wenn die Kulturschock-Helfer noch die Tische schleppten, gab es schon die ersten Bestellungen der Gäste, die sich mit Getränken und Bratwürstchen an der Lenneterrasse auf unbeschwerte Stunden freuten. Vielleicht ist es auch in diesem Jahr möglich. Obwohl die Rastatt in Schutt und Asche liegt.

„Wir möchten die Bewirtung gerne machen. Vom Team passt es. Wir haben genügend Leute. Dass die Rastatt nicht mehr da ist, ist zwar eine nicht zu unterschätzende Hürde, aber möglicherweise gibt es eine Lösung“, sagt Ronny Sachse, Vorsitzender des Kulturschocks. Und da kommt Christian Waleczek ins Spiel.

Bier- und Toilettenwagen nötig

Der Boxenstopp-Betreiber hat Kontakte zu einem Getränkelieferanten aus Unna, der sich laut Ronny Sachse vorstellen kann, die Bewirtung zu unterstützen. Benötigt werden ein Bier- und ein Toilettenwagen, am besten auch ein kleiner Container, in dem die Tische, Stühle, Sonnenschirme und der Grill untergebracht werden können. „Die Sachen sind jetzt im Jugendzentrum zwischengelagert, aber man kann sie ja nicht jede Woche über die Bundesstraße herüberschleppen“, sagt Ronny Sachse.

Ein weiteres Problem ist, dass Strom und Wasser fehlen. Mit Bürgermeisterin Birgit Tupat und dem Qbus-Team möchte sich der Kulturschock nun noch einmal zusammensetzen, um gemeinsam Lösungen für eine Bewirtung an der Lenneterrasse zu finden. Dass das Gelände der ehemaligen Rastatt noch eine kleine Baustelle ist, dürfte nicht die größte Hürde sein.

Bewirtung wichtige Einnahmequelle

„Der Bereich kann sicher schnell plangemacht werden“, glaubt Ronny Sachse. Das nächste (Dauer)-Problem: die Corona-Situation. „Natürlich hoffen wir, dass sich Ende des Monats die Lage entspannt und die Gastronomie im Außenbereich öffnen kann. Das wünschen sich sicher auch alle Gastronomiebetriebe“, sagt Ronny Sachse. Am Hygienekonzept würde es an der Lenneterrasse sicher nicht scheitern.

Für den Kulturschock ist die Mittwochs-Bewirtung an der Lenneterrasse eine wichtige Einnahmequelle. „Wenn alle Veranstaltungen ausfallen, bleibt nichts in der Kasse. Es wäre bitter für uns, wenn wir die Bewirtung nicht machen könnten“, gibt Ronny Sachse zu und ergänzt: „Und die Menschen lechzen danach, dass etwas passiert, dass sie sich wieder mit anderen treffen können. Die Bewirtung ist ein Beitrag für das gesellschaftliche Leben in Nachrodt, wenn auch nur ein kleiner.“

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