Unspektakulär - und doch so perfekt

+
Lenne lebt: Das war ein Fest für die ganze Familie.

Nachrodt-Wiblingwerde -  Es ist ein Band der Verbindung. Ein Tag zum Jubeln. Eigentlich unspektakulär – und doch so perfekt, dass er nicht schöner sein könnte. Der Lenne lebt-Tag in Nachrodt ist ein Aushängeschild für Fröhlichkeit, freundliches Miteinander und Beisammensein. Das lässt sich niemand entgehen.

„Nirgendwo ist Lenne lebt so schön wie in Nachrodt“, strahlte Bürgermeisterin Birgit Tupat. Wie wahr. Es war ein Kommen und Gehen am Lenneufer, wo bereits zum ökumenischen Gottesdienst ein buntes Treiben herrschte. „Danke für diesen guten Morgen“, sangen die Kinder des Grundschul-Chores und versteckten sich aufgeregt hinter ihren Notenblättern.

 Tiefgründig und aufrüttelnd-positiv war der liebevoll vorbereitete Gottesdienst, in dem Kinder in einem Boot das Miteinander und Füreinander im Kleinen und Großen thematisierten. Wenig später gab es einen Run auf die Stände, die alle mit bunten Schirmen ausgestattet waren.

Das Autorenteam „Sargfabric“ freute sich, dass der Krimi „Der Tote in der Lenne“ begeistert gekauft wurde. Gleich nebenan gab es Currywurst und Pommes vom Bürgerbad, das auch einen Ballon-Wettbewerb startete. Es duftete allerorts – zum Beispiel am Crêpes-Stand von Aykut Aggül ganz am Ende der Meile, oder beim Café Klunterbunt, wo 250 Reibekuchen freudige Abnehmer fanden.

Der Heimatverein hatte Quiche in verschiedenen Kreationen im Angebot.

Dass Jan Schneider auch im größten Trubel liebevoll Burger zaubern kann, gefiel ebenso am Stand des Fördervereins der Löschgruppe Nachrodt wie die Kuchen und Torten nebenan. Selbstgemachte Zitronenlimonade präsentierte am herrlich-bunten Stand die Grundschule Nachrodt, während die Zehntklässler der Sekundarschule mit dem Verkauf von alkoholfreien Cocktails die Kasse für ihre Abschlussfeier auffüllten.

„Lenne lebt“ war gestern (16. September) ein Fest für die ganze Familie. Die Kleinen tobten beim Jugendzentrum oder beim Bungeerun der freien evangelischen Kirchengemeinde. Es gab Kinderschminken von der Awo-Kita und als absolutes Highlight eine Negerguss-Wurfmaschine vom Turnverein Wiblingwerde. Dass viele Bälle das Zelt des Heimat- und Bürgerbusvereins trafen, nahmen alle Beteiligten gelassen. Dort wurde übrigens ein trockener, würziger Wein aus der Pfalz gereicht, der eigens ein eigenes Etikett „Lenneburgunder“ bekommen hatte.

Und sonst? Gab es gleich zwei Rateaktionen. Die SPD hatte „Entchen“, die Provinzial „Pferdchen“. Wie viele waren jeweils im Glas? Die CDU setzte auf Altbewährtes: Es gab Eis – und natürlich kam dies bei strahlendem Sonnenschein super an. Schade war, dass die türkische Gemeinde ihr Kommen kurzfristig abgesagt hatte. Gerade auf die Spezialitäten hatten sich viele Besucher gefreut. Musikalisch sorgten die Männergesangsvereine aus Wiblingwerde und Nachrodt, die Ventilisten und die Band Acoustic Comfort für schöne Unterhaltung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare