Vereine der Doppelgemeinde bringen sich ein / Bürgermeisterin dankt für Engagement

"Lenne lebt" bleibt Publikumsmagnet

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Viele Sitzgelegenheiten sorgten für ein problemloses Verfolgen des Programms.

Nachrodt-Wiblingwerde - Es war eine gekonnte Mischung aus Nachbarschaftsfest, Markt der Möglichkeiten und Abenteuerspielplatz. Lenne lebt war ein voller Erfolg. 20 Vereine und Verbände verwandelten die Lennepromenade hinter der Rastatt in eine bunte Festmeile.

Wer über die Flaniermeile spazierte musste regelrecht aufpassen, um nichts zu verpassen. An jeder Ecke gab es etwas zu entdecken – und dann auch noch die zahlreichen Bekannten, die man traf. Mit denen konnte man sich an zahlreichen Stellen gemütlich niederlassen und klönen.

Ob bei Kaffee und Kuchen, Lamm am Spieß, türkischen Leckereien, deftigen Pommes oder Reibeplätzchen – das kulinarische Angebot war schier grenzenlos. „Es ist wirklich toll, dass sich so viele Vereine engagieren. Und das Wetter spielt auch noch mit“, freute sich Bürgermeisterin Birgit Tupat. Der Tag begann früh. 

Gelungenes Fest am Flussufer

Bereits ab acht Uhr herrschte reger Betrieb an der Lenne. Die Vereine begannen mit dem Aufbau. Es war eine große Gemeinschaftsaktion. Das Gartenhallenbad half der Feuerwehr, die Feuerwehr dafür ihren Nachbarn auf der anderen Seite. Schnell entstanden intensive Gespräche. Was allerdings auffiel: Wieder waren es die größten Vereine der Gemeinde, die auf der Meile fehlten. Was hingegen offensichtlich gar kein Problem war, waren die zahlreichen Konkurrenzveranstaltungen. 

Für die Jugend war das Programm maßgeschneidert.

Das Stadtfest in Altena und vor allem das Gemeindefest in Wiblingwerde störten nicht. Alle Veranstaltungen waren gut besucht. Vor allem für Familien mit Kindern gab es viel zu entdecken. Voltigieren beim Reitverein Haste, Spiele und Sinneserfahrungen bei der Grundschule, die Hüpfburg der Provinzial, Spiele und Cola-Kästen-Stapeln beim Jugendzentrum. Der Tag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst. Diakon Heinz-Georg Voss und Pastor Wolfgang Kube feierten mit weit mehr als 100 Christen auf der Wiese vor der Bühne. Das war der Auftakt für das Geschehen rund um die Bühne.

Der Reiterverein Haste hatte viel Zulauf bei seinen Voltigier-Vorführungen.

Mit staunenden Blicken verfolgten im Anschluss die Kinder die Vorführung der Feuerwehr. Die Retter aus Wiblingwerde zeigten, wie sie eine Person bei einem Unfall befreien und wie man am besten brennendes Fett löscht. Die Rettungshundestaffel präsentierte, wie die sensiblen Tiere bei einem Unglück arbeiten, der MGV Frohsinn brachte die Besucher mit „Rot sind die Rosen“ zum Schunkeln und die Voltigierer des Reitvereins Haste nahmen die Besucher mit auf eine Reise in die 1970er.

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