Leitplanke an B 236 soll sicherer werden

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Die Bundesstraße 236 zwischen Nachrodt und Altena ist auf dem Gebiet der Doppelgemeinde nach umfangreicher Sanierung beinahe fertiggestellt. Restarbeiten stehen noch aus - und haben Beobachter der Baustelle auf den Plan gerufen. Stein des Anstosses war, dass beginnend am „Lager Lüke“ unweit der Firma Fensterbau Nielsen lenneseitig auf 1 000 Metern neue Leitplanken montiert werden.

An den alten sei doch „nichts dran gewesen“ beschwerte sich ein Anrufer in der AK-Redaktion. Hier werde offenbar Geld aus dem Fenster geworfen. Eine Nachfrage bei der Regionalniederlassung von „Straßen NRW“ in Hagen, dem Bauherren der Sanierung, zeigt jedoch zwei Gründe für den Austausch der Leitplanken auf: Michael Overmeyer, Sprecher von „Straßen NRW“, hat sich am Montag bei der Bauüberwachung vor Ort erkundigt. Zum einen habe sich mit der Sanierung das Straßenniveau verändert. Zwischen Fahrbahndecke und Oberkante der Leitplanke ist ein Abstand von 65 Zentimetern vorgeschrieben. Das sehen entsprechende Bauvorschriften vor.

Ebenso kämen hier die so genannten RPS ins Spiel, „Richtlinien für passive Schutzeinrichtungen“. In der alten Leitplanke befanden sich noch Pfosten mit L-förmigen Profilen, die wegen ihrer scharfen Kanten besonders bei Motorradunfällen gefürchtet waren. In der neuen Ausführung haben diese Pfosten ein so genanntes Sigma-Profil, was sie beim Aufprall entschärft.

Die geänderten RPS-Regelungen gelten seit 2009, könnten aber nur bei aktuellen Baumaßnahmen nach und nach umgesetzt werden, so Michael Overmeyer. - tk

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