Leichte Gebührenerhöhung geplant

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Abwasser- und Müllgebühren stehen in der Hauptausschusssitzung am 14. Dezember auf der Tagesordnung. Die Abwasserentsorgung über den Kanal wird - sollte der Rat am Ende zustimmen - dabei um gut ein Prozent teurer. Erheblich tiefer in die Tasche greifen müssen Besitzer von Kleinkläranlagen: Das wird um 30 Prozent teurer.

Ursache für die Kostensteigerungen seien Verluste aus den Vorjahren, die innerhalb eines Dreijahreszeitraums ausgeglichen werden müssten. Außerdem spielt laut Verwaltungsvorlage die drastisch zurückgegangene Einleitung (Wirtschaftskrise) eine Rolle. Im übertragenden Sinne macht der Abwasserbetrieb immer weniger Umsatz, während die Kosten (zum Beispiel Pflege des Leitungsnetzes) gleich hoch bleiben oder gar steigen.

Eine leichte Erhöhung der Müllgebühren empfiehlt die Verwaltung in ihrer Vorlage den Hauptausschussmitgliedern. Durchschnittlich gehe es dabei um eine Erhöhung von 0,76 Prozent. Bei einem 60-Liter-Behälter wären das knapp ein Euro mehr, bei einem 120-Liter-Behältnis schlüge die Erhöhung mit etwa zwei Euro zu Buche. Ursache seien - laut Verwaltungsvorlage und mit Verweis auf den Zweckverband - eine allgemeine Preissteigerungsrate, die nicht vollständig kompensierte werden könne. ▪ vdB

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