Weltgebetstag der Frauen in Nachrodt-Wiblingwerde:

Aus dem Leben von Frauen in Slowenien

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Der Gottesdiest wurde gut angenommen

Nachrodt-Wiblingwerde - Naturschönheiten, eine geheimnisvolle Unterwelt und die Küste der Adria: So beeindruckened Slowenien auf den ersten und zweiten Blick auch ist, so viel soziale Ungerechtigkeit gibt es auch.

Von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind 17,1 Prozent der Menschen. Der Austausch darüber und die sichtbare Gemeinschaft aller christlichen Frauen in der Welt sind das gemeinsame Anliegen des Weltgebetstages, der in Nachrodt während eines sehr liebevoll gestalteten Gottesdienst in der Kirche St. Josef gefeiert und von katholischen und evangelischen Frauen vorbereitet wurde. Angestoßen von Frauen aus Slowenien, machte man sich auch in Nachrodt auf den Weg für eine Kirche, in der alle mit am Tisch sitzen, ganz besonders auch die, die am Rande der Gesellschaft stehen.

Die Texte stammten von Frauen aus Slowenien.

Das Land wurde ausgesucht, weil es als junge Demokratie (seit 1991) mit kommunistischem Erbe eine interessante Rolle in Europa spielt. Und so wurde als Zeichen der Gastfreundschaft auch mit landestypischen Gaben aus Slowenien eingedeckt - mit Brot, Salz, Honig, Blumen und natürlich auch einer Bibel. Fünf Nachrodterinnen schlüpften in die Rolle slowenischer Frauen und erzähten aus ihrem Leben, von wenig Rente, Suchtproblematiken, die Sorge um ihre Kinder und Jugendlichen. Dabei wurden immer wieder fröhliche, mutmachende Lieder gesungen. Slowenische Pilz- und Gulaschsuppen und die Königin des slowenischen Feststagsgebäck eine Potica, gab es zum Abschluss eines sehr beeindruckenden und auch gut angenommenen Weltgebetstages im katholischen Vereinshaus.

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