Bevölkerung soll Ideen liefern

Nachrodt-Wiblingwerde - Zusammen mit sechs anderen Städten und Gemeinden bewirbt sich Nachrodt-Wiblingwerde darum, durch das Land NRW als Leader-Region anerkannt zu werden.

Voraussetzung für die Anerkennung ist ein regionales Entwicklungskonzept, das derzeit mit Hilfe der Bevölkerung erarbeitet wird. Es wird erwartet, dass sich in NRW zwischen 40 und 45 Regionen bewerben werden. Das Land jedoch strebt nur eine Zulassung von 20 bis maximal 24 Leader-Regionen an. Daher kommt es auf eine innovative und schlüssige Darstellung mit einem klaren regionalen Konzept, mit konkreten Handlungsansätzen und realistischen Projektideen an. Nach Anerkennung stehen der Leader-Region EU-Fördergelder für einen Zeitraum von fünf Jahren zur Entwicklung der Region in Aussicht.

Was ist Leader?

Leader ist die Abkürzung des französischen „Liaison entre actions de développement de l’économie rurale“ und wird übersetzt mit „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums“. Leader ist ein methodischer Ansatz der Regionalentwicklung, der es lokalen Akteuren ermöglicht, regionale Prozesse mitzugestalten. So soll das Potential einer Region besser genutzt werden und zur Entwicklung der Region beitragen.

Nach Beendigung der noch sehr theoretischen Anfangsphase in der Bewerbung werden für das Leader-Projekt jetzt Arbeitsgruppen für konkrete Projekte eingerichtet. Dabei soll auch die Bevölkerung von Nachrodt-Wiblingwerde aktiv in den Entwicklungsprozess eingebunden werden. Dazu findet am Mittwoch, 26. November, ab 18.30 Uhr in der Gaststätte Zur schönen Aussicht eine so genannte Werkstatt zum Themenfeld bürgerschaftliches Engagement und Identität statt. Engagierte Akteuren aus der Doppelgemeinde und aus den anderen sechs Kommunen der LenneSchiene sind aufgerufen, ihre Ideen und Vorstellungen einzubringen, um das Konzept zu entwickeln und umzusetzen.

Weitere Werkstätten finden am 25. November in Finnentrop (Land- und Forstwirtschaft, Natur,Klima, Energie, Tourismus) sowie am 27. November in Plettenberg (Dorf/Stadt/Leben) und in Iserlohn (Wirtschaft/Arbeit) jeweils im Rathaus statt.

Lesen Sie auch:

„Innovative Ideen sind entscheidend“

In den Werkstätten kann jeder seine konkreten Projektideen einbringen. Im Vorfeld können diese Ideen auch der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde und den begleitenden Büros (leader@lenneschiene.com) mitgeteilt werden. - Volker Griese

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare