Laternenmasten: Gefahr lauert im Verborgenen

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Unter anderem an der Hagener Straße hat die Gemeinde in den vergangenen Tagen nicht mehr standsichere Laternenmasten austauschen lassen. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Die Gemeinde hat in den letzten Tagen mehrere Straßenlaternen austauschen lassen, an deren Masten der Zahn der Zeit genagt hatte. „Bei einigen war schon Gefahr im Verzug. Da hätte eine Windböe gereicht, damit sie umgefallen wären“, schilderte René Voigt vom zuständigen Fachbereich der Gemeindeverwaltung die Situation.

Aufgefallen war die Tatsache, dass einige Laternenmasten nicht mehr die erforderliche Standsicherheit haben, bei der Renovierung des Abschnitts der B 236 zwischen Nachrodter Kurve und Metzgerei Böhland vor einigen Wochen. Auch da mussten schon einige Exemplare erneuert werden. Daraufhin, so Voigt, habe die Gemeinde sämtliche Laternenmasten im Gemeindegebiet kritisch betrachtet und „etwa 30 bis 40 auffällige Masten“ testen lassen. Dabei kam dann nach Aussage von René Voigt heraus, dass sechs Laternenpfähle entweder sofort oder innerhalb der nächsten sechs Monate ausgetauscht werden müssen. Bei den sofort zu ersetzenden Exemplaren habe auch akute Umsturzgefahr bestanden.

Den Austausch der Masten nahmen ein heimisches Unternehmen und – bei zwei Laternen an der Hagener Straße – der Bauhof der Stadt Altena vor. Zwei Masten mussten erst noch bestellt werden und sollen in den nächsten Tagen ausgetauscht werden.

Dass Straßenbeleuchtungsmasten im Laufe der Jahre an Standsicherheit einbüßen, ist nicht überraschend. Sie sind tagein, tagaus den Einflüssen des Wetters ausgesetzt, lassen Frost und Regen über sich ergehen und im Winter setzt ihnen aggressives Streusalz zu. Und nicht selten heben Hunde an ihnen das Bein. Weil die meisten Rostschäden am Mastfuß unmittelbar unter der Oberfläche auftreten, sieht man ihnen die Gefahr, die von ihnen ausgeht, nicht an. ▪ vg

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