St. Martin:  Kein Zug, aber neue Ideen

Die Kinder sollen nicht ganz auf das Laternenfest verzichten müssen.

Nachrodt-Wiblingwerde – Die Absage des traditionellen St. Martinszuges in Nachrodt dürfte heute niemanden überraschen. Aber es gilt das Motto: Aus der Not eine Tugend machen.

„Wir wollen St. Martin für die Kinder nicht komplett ausfallen lassen, sondern schmücken die Kirchen mit Laternen“, sagt Ursula Schöllnershans, stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende. Christen feiern am 11. November Sankt Martin als Schutzpatron der Armen. An diesem Tag, einem Mittwoch, ist die Kirche St. Josef den ganzen Tag geöffnet.

 Zum Schmücken der Kirche sollen nicht irgendwelche Laternen genutzt werden, sondern „alte Schätzchen vom Dachboden“, sagt Ursula Schöllnershans und hofft auf viele Rückmeldung von Bürgern, die ihre alten Laternen zur Verfügung stellen.

 Die Kindergarten-Kinder von St. Elisabeth bekommen am 11. November Besuch von St. Martin hoch zu Ross. Es gibt einen Gang um die Kirche. 

Etwas ganz Besonderes findet in Rennerde an St. Martin statt. Die Dorfkinder, die sonst immer von Haus zu Haus gehen, sollen jetzt ihre Laternen in die Fenster hängen. St. Martin kommt mit dem Pferd vorbei und verteilt kleine Geschenketüten. Die Rennerder geben dafür Süßigkeiten bei Birgit Tupat und Anke Schulte ab, die die Tüten sodann packen.

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