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Langenstück: Spannende Infos über besondere Siedlung

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Ratsherr Aykut Aggül mit den neuen Info-Tafeln über die Werksiedlung Langenstück in Nachrodt.
Ratsherr Aykut Aggül mit den neuen Info-Tafeln über die Werksiedlung Langenstück in Nachrodt. © Fischer-Bolz, Susanne

Die Siedlung Langenstück ist ein Schmuckstück. Seitdem sie in bunten Farben leuchtete, zieht es immer mehr Besucher nach Nachrodt. Nun erfahren die auch alles über die Geschichte des Quartiers.

Nachrodt-Wiblingwerde – Sie ist ein Schmuckstück, keine Frage. Und aus dem Dornröchenschlaf erweckt worden. Die Werksiedlung Langenstück kam ganz groß raus, als die Häuser am Tag des offenen Denkmals illuminiert wurden. Seit diesem Tag kommen auch vermehrt Besucher, die durch die Straßen wandern, um sich die besondere Siedlung genauer anzuschauen.

Jetzt gibt es auch zwei Info-Tafeln, die über die Geschichte des besonderen Nachrodter „Fleckchens“ informieren. Auf Initiative von Ratsherr Aykut Aggül wurden sie an der Goethestraße – schräg gegenüber des Hauses Nr. 13 – und zu Beginn der Niemöllerstraße aufgestellt.

Gebaut für Bergbau-Arbeiter

Bilder von 1904 bis heute hat Aykut Aggül ausgewählt. Sie sind unter anderem von der Unteren Denkmalbehörde, vom Kreisarchiv und von Privatpersonen zur Verfügung gestellt worden. Und natürlich gibt es auch jede Menge Informationen über den geschichtlichen Hintergrund und die Besonderheiten der Werksiedlung, die für Angehörige von der Phoenix- Aktiengesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb von 1904 bis 1913 gebaut wurde.

Die ersten Häuser entstanden im Norden an der heutigen Schiller- und Niemöllerstraße. Das Spannende: Alle Häuser sehen sich ähnlich, sind aber doch individuell. Die Infotafeln wurden von der Leader-Region Lenneschiene als Kleinprojekt gefördert und mit 1289,01 Euro zu 80 Prozent unterstützt. Den Rest hat Projektträger Aykut Aggül selbst finanziert und er freut sich über den großen Zuspruch der Bürger.

Gesamte Siedlung unter Denkmalschutz

Eine weitere Idee fürs Langenstück gibt es auch schon: eine Beschilderung. Denn die Werksiedlung soll auch als solche benannt und gefunden werden können. „Die gesamte Siedlung ist unter Denkmalschutz gestellt. Das ist in der Gemeinde einzigartig“, sagt Aykut Aggül, der einen lockeren Kreis „Freunde der Werkssiedlung“ ins Leben rufen möchte. Auch ein kleines Herbstfest oder einen Weihnachtsmarkt könnte er sich vorstellen.

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