Schwieriger Einsatz: Lagerbrand in Wiblingwerde

Ein Blick auf die Einsatzstelle an der Lüdenscheider Straße.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Das war eine kurze Nacht für die Blauröcke: Um 1.35 Uhr in der Nacht zum Donnerstag wurde die Feuerwehr mit den Einheiten Nachrodt, Wiblingwerde und Veserde zu einem Gebäudebrand nach Wiblingwerde an die Lüdenscheider Straße gerufen.

Dort brannte ein Gebäude, in dem sich der Lager- und Werkstattbereich eines Reiterhofes befand, in voller Ausdehnung. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits durch das Dach, zahlreiche Anrufer meldeten sich besorgt bei der Feuerwehr-Leitstelle und berichteten über Flammenschein und Knallgeräusche.

Insgesamt gingen fünf Trupps unter schwerem Atemschutz in und an das Gebäude, löschten den Brand und verhinderten durch das schnelle und gezielte Eingreifen eine Ausbreitung auf die Nachbargebäude. Da die Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz allein nicht ausreichte, wurde eine zweite Wasserversorgung aus einer nahe gelegenen Zisterne aufgebaut. Gemeindebrandinspektor Michael Kling berichtet, dass die Löscharbeiten aus Sicherheitsgründen mehrfach unterbrochen werden musten, da Behälter mit verschiedenen Flüssigkeiten in dem Werkstattbereich zu bersten drohten. Einige Behälter wurden geborgen und in Sicherheit gebracht. Ständig wurden die Gebäude mit Hilfe der Wärmebildkamera auf weitere Glutnester kontrolliert, zeitweise auch mit Unterstützung der Drehleiter, um von oben einen Überblick über die Wärmeübertragung zu anderen Gebäudeteilen zu bekommen. Insgesamt war die Feuerwehr mit acht Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften fünf Stunden lang im Einsatz.

Zur Sicherheit war anschließend noch bis 8 Uhr eine Brandwache mit einem Fahrzeug an der Brandstelle.

Noch an der Einsatzstelle in Wiblingwerde ereilte den Löschzug Nachrodt dann per Funk von der Leitstelle in Lüdenscheid der nächste Einsatzauftrag. Auf der Hagener Straße in Höhe der Lasbeck-Brücke war es zu einem Verkehrsunfall gekommen. Drei Fahrzeuge rückten dorthin ab, sicherten zunächst die Einsatzstelle ab und nahmen Betriebsflüssigkeiten auf. Es kam zu keinem Personenschaden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare